Familienurlaub

Die neue Reisefreiheit

innerhalb der Europäischen Union

Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs innerhalb der EU:

  • Die EU-Binnengrenzen werden geöffnet.
  • Aufhebung der Quarantäne-Maßnahmen bei Reisen innerhalb in der EU.
  • Alsbaldige Aufhebung der weltweiten Reisewarnung des Österreichischen Außenministeriums. Stattdessen: differenzierte Reisehinweise für einzelne Staaten.
  • Erfolgreicher Verlauf bilateraler Gespräche.
  • Nationale Umsetzung der EU-Leitlinien.
  • Umsetzung der Hygienestandards von allen Leistungsträgern.
  • Unser Drei-Phasen-Plan
  • Die schrittweise und differenzierte Aufhebung der internen Grenzkontrollen und insbesondere der pauschalen Quarantäneanforderungen bzw. der Gesundheitszertifikate innerhalb des SchengenRaums ist ein Teil der „neuen Realität“ .
  • Zunächst sollten die Kontrollen in Regionen gelockert werden, in denen sich die Infektionszahlen auf beiden Seiten der Grenze vergleichbar verbessert haben.
  • Urlaubsreisen sind möglich, wenn die Ausbreitung des Coronavirus im Zielland deutlich zurückgegangen ist und für längere Zeit auf niedrigem Niveau bleibt. Zudem muss es ausreichend Kapazitäten im Gesundheitssystem geben, damit Krankenhäuser nicht von einem möglichen Anstieg an Infektionen überwältigt werden. Auch muss es ausreichend Covid-19-Tests geben.
  • Die Kommission warnt davor, die Grenzen zu schnell und ohne die notwendigen Begleitmaßnahmen zu öffnen, weil dies einen plötzlichen Anstieg von Ansteckungen bewirken könne. Genau daher werden die Reisebestimmungen jedes einzelnen Zielgebietes individuell von uns geprüft. Hotelbetriebe werden mit dem Drei-Phasen-Konzept dabei unterstützt notwendige Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
  • Die Kommission beschloss eine Reihe von Vorgaben und Empfehlungen für spezielle Schutzvorkehrungen gegen das Virus bei Tourismus und Reisen. Dazu gehören Sicherheitsabstände in Hotels, Gaststätten sowie Verkehrsmitteln wie Zügen und Flugzeugen.
  • Alle Leistungsträger in den Urlaubsregionen müssen Präventionspläne haben. Diese sind bereits erarbeitet worden.
  • In den Urlaubsgebieten wird das Personal geschult.
  • Gäste werden im Hotel regelmäßig über Neuigkeiten der Behörden informiert. Im Fall eines Corona-Ausbruchs muss eine Kontaktverfolgung gewährleistet sein.
  • Für Restaurants oder Cafés soll eine Maximalzahl an Gästen festgelegt werden. Zudem könnten Slots für die Mahlzeiten, den Pool oder das Fitnessstudio erwogen werden. Dies sind nur einige Beispiele für eine Vielzahl von Maßnahmen.

Wir starten sicher in den Sommerurlaub 2020

Unsere Maßnahmen zum Neustart des Reiseprogrammes

Wir setzen alles daran, dass unsere Reisegäste mit einem guten Gefühl in den Urlaub starten können. Dazu haben wir und andere Akteure der Reisekette (Flughäfen, Fluggesellschaften und Hotels) umfassende Präventionsmaßnahmen ergriffen.

Oberstes Ziel ist es, die bestmögliche Sicherheit der Reisegäste vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu gewährleisten und die Reise verantwortlich und auf Basis ausgewiesener Expertise zu begleiten.

Fit für den Re-Start im Hotel

Drei-Phasen-Konzept für höchste Sicherheit von Gästen und Personal

Hotelzimmer mit Handtüchern

Unbeschwerter Urlaub & maximale Sicherheit! Dafür sorgen wir auch nach der Corona-Krise und unterstützen unsere unsere Hotelpartner bei der Wiedereröffnung mit einem Drei-Phasen-Konzept.

  • Phase 1: Erstellung eines hotelspezifischen Präventionsplans (unter Berücksichtigung der Vorgaben seitens WHO, der EU und der nationalen Regierung, Mitarbeiter-Schulungen & Notfallorganisation)
  • Phase 2: Maßnahmen zur Vermeidung möglicher Infektionen ( Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln in den sensiblen öffentlichen Bereichen wie Restaurant, Spa und Fitnesscenter)
  • Phase 3: Erstellung eines Kontrollsystems mit einem Monitoring, Kommunikationskonzept und einer regelmäßigen Anpassung der Maßnahmen

Guten Flug!

Flugsicherheit - Leitlinien innerhalb der EU

Flugzeug und Reisepass auf Landkarte

Gemäß der Leitlinien der EU-Kommission vom 13. Mai 2020 haben die Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (EASA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) Operative Leitlinien für den Luftfahrtsektor entwickelt. Die Ausführungen für den Flugbereich auf den folgenden Seiten sind Auszüge aus diesen Empfehlungen.

Die Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber passen ihre Maßnahmen an diese Empfehlungen an, wobei es von Airline zu Airline und von Airport zu Airport zu Abweichungen hinsichtlich der genauen Umsetzung kommen kann. Überdies (zum Beispiel aufgrund praktischer Erfahrungen) sind fortlaufende Anpassungen möglich. Teilweise werden die EASA/ECDC-Empfehlungen von Airlines und Airports auch gar nicht übernommen, da jeweils andere Maßnahmen greifen.

Trotz aller individueller Ausgestaltung und möglicher Anpassungen über die Zeit vermitteln die EASA/ECDC-Empfehlungen jedoch einen guten Eindruck der neuen Reisenormalität im Flugbereich. Deshalb möchten wir Ihnen einen Auszug dieser Empfehlungen nicht vorenthalten.

  • Vielerorts am Airport (z.B. an Eingängen, Toren und in Lounges) finden sich gut sichtbare Informationen zu Covid-19 und hinsichtlich entsprechender Maßnahmen bzw. Verhaltensregeln (Schilder, Piktogramme, Screens etc.).
  • Das Tragen von Gesichtsmasken sollte für alle Passagiere und Personen innerhalb des Flughafens unbedingt berücksichtigt werden – mit Ausnahme von Fällen, in denen etwas anderes angegeben ist, z. B. bei Sicherheits- oder Grenzkontrollen. Die Fluggesellschaften sollten die Fluggäste im Vorfeld entsprechend informieren.
  • Nur Beschäftige und Personen, die auch tatsächlich fliegen, erhalten Zugang zum Airport. Die Flughafenbetreiber sollten den Punkt, der von Begleitpersonen nicht überschritten werden darf, klar signalisieren.
  • Derzeit wird an einigen Flughäfen empfohlen, Fiebermessungen vorzunehmen. Hier greifen grundsätzlich die nationalen Auflagen des jeweiligen Landes.
  • Neue Abstandsrichtlinien wurden erarbeitet.
  • Hygienemaßnahmen wurden umgesetzt, die Frequenz von Reinigungsaktivitäten wurde erhöht.
  • Wenn Airport-Bedienstete von einem festen Standort aus mit Reisegästen interagieren, wie z. B. Check-in, Ticketing, Passkontrolle und Informationsschalter, sollten Vorkehrungen getroffen sein, die vor Atemtröpfchen schützen.
  • Fluggäste sollten von den Flughafenbetreibern angewiesen werden, die Nutzung von Flughafeneinrichtungen und -diensten (wie Läden, Cafeterien, Restaurants, Spielplätzen usw.) auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Die Wiedereröffnung nicht wesentlicher Flughafendienste erfolgt schrittweise.
  • Die mögliche Einführung von Immunitätspässen wird von EASA und ECDC aufmerksam beobachtet.
  • An jedem Flughafen gibt es mindestens eine Person, die die Covid-19Maßnahmen am Airport koordiniert und dafür auch Ansprechpartner ist. Aufgrund der pandemischen Lage kann sich nämlich schnell etwas ändern.
  • Passagieren, die sich nicht an die Präventionsmaßnahmen halten, kann der Zugang zum Flughafengebäude bzw. zum Flugzeug verweigert werden. Zusätzlich können auch Strafmaßnahmen verhängt werden.
  • Warteschlangen beim Check-in und Boarding sollten vermieden werden. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber wurden aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Insoweit gibt es individuelle, auf den jeweiligen Flughafen abgestellte Konzepte. Reisegäste erhalten vor Reiseantritt Informationen über die jeweiligen Anpassungen an den Airports.
  • Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber sollten sicherzustellen, dass die empfohlene physische Distanz von 1,5 bis 2 Metern jederzeit eingehalten wird, insbesondere beim Einchecken, bei der Sicherheitskontrolle, beim Pre-Boarding und beim Boarding. Entsprechende Bodenmarkierungen und Wegweiser werden angebracht.
  • Fluggesellschaften sollten in Abstimmung mit den Flughafenbetreibern Maßnahmen ergreifen, um die Passagiere bei der Verwendung von Self-Check-In-Verfahren zu unterstützen.
  • Die direkte Berührung von Oberflächen wird auf das Nötigste reduziert, zum Beispiel durch mobilen Check-in und kontaktloses Boarding.
  • Sollte das Betreten des Flugzeuges über eine Einstiegsbrücke erfolgen, so erfolgt das Einsteigen reihenweise, beginnend mit der am weitesten von den Flugzeugtüren entfernten Reihen.
  • Wenn Busse beim Einsteigen verwendet werden, sollte eine erhöhte Menge von Fahrzeugen eingesetzt werden, um die physische Distanz der Passagiere zu gewährleisten.
  • Die Menge des in die Kabine mitgenommenen Handgepäcks sollte minimiert werden, um das Ein- und Aussteigen zu beschleunigen. Es sollte nicht mehr als ein Handgepäckstück pro Person erlaubt sein.
  • Von den Fluggästen muss eine „Passagierlokalisierungskarte“ (PLC) ausgefüllt werden, möglicherweise auch als Bestandteil des mobilen Check-ins.
  • Die Fluggesellschaften sollten in Abstimmung mit den Flughafenbetreibern einen kurzen Fragebogen zur Gesundheitsüberwachung in ihren Online-Check-in oder andere elektronische Mittel aufnehmen. Das Ausfüllen sollte innerhalb von 12 Stunden vor dem Flug abgeschlossen werden. Eine positive Antwort auf eine der Fragen sollte eine Bewertung auslösen, die auf dem gleichen Prinzip wie ein positiver Temperaturscan basiert.
  • Bitte beachten Sie stets die Informationen der Fluggesellschaften. Es kann zu Anpassungen kommen.
  • An Bord gelten eine strenge Handhygiene sowie Atemschutzetikette und Abstandsregeln.
  • Während des Fluges sollte eine Gesichtsmaske getragen werden. Die Fluggesellschaften sollten eine ausreichende Anzahl von Gesichtsmasken an Bord mitführen, um den Fluggästen diese insbesondere auf Langstreckenflügen zur Verfügung zu stellen, für die die Gesundheitsbehörden möglicherweise einen Maskenwechsel verordnen werden.
  • Soweit dies möglich ist, sollten die Fluggesellschaften die physische Distanz zwischen den Fluggästen sicherstellen. Familienmitglieder und Einzelpersonen, die zusammen im selben Haushalt reisen, können nebeneinander sitzen. Es wird keine generelle Regelung dafür geben, dass der Mittelplatz frei bleiben muss.
  • Kann die physische Distanzierung nicht gewährleistet werden, sollten Fluggäste und Besatzungsmitglieder an Bord jederzeit alle anderen vorbeugenden Maßnahmen, einschließlich einer strengen Handhygiene und Atemschutzetikette einhalten und eine Gesichtsmaske tragen. Hier greift die jeweilige Auflage des entsprechenden Abflug- und Ziellandes. Reisegäste werden von den Fluggesellschaften informiert.
  • Der Bordservice sollte auf ein Minimum reduziert werden: Kein Verkauf von zollfreien oder anderen nicht wesentlichen Produkten an Bord. Reduzierter Essens- und Getränkeservice. Vorzug von vorverpackten und versiegelten Lebensmitteln sowie Dosengetränken. Barzahlungen sollten vermieden werden.
  • Die Passagiere sollten verpflichtet werden, so weit wie möglich sitzen zu bleiben.
  • Warteschlangen vor Bordtoiletten sollten vermieden werden. Die Fluggesellschaften sollen entsprechend Maßnahmen ergreifen.
  • Es gibt eine separate Crew-Toilette.
  • Die Fluggesellschaften werden aufgefordert, das Belüftungssystem der Kabine weiter anzupassen. Die Fluggesellschaften sollten die Reinigung und Desinfektion ihres Luftfahrzeugs gemäß den EASA-Richtlinien durchführen..
  • Die Fluggesellschaften sollten den Fluggästen Orientierungshilfen für die Anwendung der Präventivmaßnahmen an Bord zur Verfügung stellen, insbesondere hinsichtlich Handhygiene (v. a. vor dem Essen oder Trinken und nach Benutzung der Toilette), der angemessenen Verwendung von Gesichtsmasken, der Atemetikette, der Begrenzung des Kontakts mit Kabinenoberflächen, des minimierten Bordservices und der Reduzierung des Einsatzes einzelner Luftversorgungsdüsen (so weit wie möglich).
  • Die Fluggesellschaften sollten in Abstimmung mit den Flughafenbetreibern und den örtlichen Gesundheitsbehörden des Ziels sicherstellen, dass vor der Landung eine „Passagierlokalisierungskarte“ (PLC) ausgefüllt wird. Dies sollte idealerweise in einem elektronischen Format erfolgen, das mehrere Lesemöglichkeiten unterstützt (z.B. QR-Code, mobile App usw.), beispielsweise als Teil des Check-in-Prozesses. Die Bereitstellung präziser Kontaktinformationen an Bord ermöglicht eine Kontaktverfolgung zur Pandemiekontrolle.
  • Dies ist nur ein Beispiel: Die genauen Maßnahmen sind von Airline zu Airline unterschiedlich.

Für den Fall, dass ein Fluggast nach dem Start Covid-19-Symptome zeigt, sollten gemäß EASA/ECDC-Empfehlung geeignete Maßnahmen in Erwägung gezogen werden:

  • Die Besatzung sollte sicherstellen, dass der Passagier seine Gesichtsmaske ordnungsgemäß trägt und zusätzliche Ersatzmasken zur Verfügung hat.
  • Der Passagier sollte an Bord isoliert sein. Wenn möglich, sollte die individuelle Luftzufuhrdüse für den symptomatischen Passagier ausgeschaltet werden.
  • Wenn der verdächtige Passagier in Begleitung unterwegs ist, sollten die Begleiter des Passagiers auch in den Isolationsbereich umgesetzt werden.
  • Nachdem der Flug gelandet ist und andere Fluggäste von Bord gegangen sind, sollte der isolierte Fluggast gemäß den Anweisungen der örtlichen Gesundheitsbehörden überstellt werden.
  • Besatzungsmitglieder, die möglicherweise in direktem Kontakt mit dem verdächtigen Fluggast standen, sollten zu Einrichtungen gebracht werden, in denen sie sich reinigen und desinfizieren können, bevor sie physischen Kontakt mit anderen Personen haben.
  • Es sollte alles getan werden, um so bald wie möglich Informationen über die Prüfung des Verdachtsfalls zu erhalten.
  • Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften müssen auch am Zielflughafen sicherstellen, dass Abstandsregeln beim Aussteigen und beim Aufenthalt am Flughafen eingehalten werden. Hier werden je Flughafen verschiedene Modelle zur Abstandsregelung greifen. Individuelle Konzepte dazu wurden von Flughafenbetreibern und Fluggesellschaften bereits umgesetzt und werden fortlaufend angepasst.
  • Die Fluggäste sollten von den Flughafenbetreibern angewiesen werden, die Präventivmaßnahmen jederzeit angemessen zu berücksichtigen, zum Beispiel durch gut sichtbare Abstandsschilder und Piktogramme (siehe auch „Am Abflughafen“).
  • Je nach den nationalen Bestimmungen sind möglicherweise thermische Screenings und Gesundheitstests erforderlich; Reisegäste werden dann vor Reiseantritt entsprechend informiert. Solche Maßnahmen hängen vom Pandemieverlauf im Zielland ab, und die Auflagen dazu können in der EU unterschiedlich sein.
  • Für ankommende Passagiere sollten Flughafenbetreiber in Abstimmung mit ihren nationalen Gesundheitsbehörden und den Fluggesellschaften sicherstellen, dass vor der Landung eine „Passagierlokalisierungskarte“ (PLC) ausgefüllt wird.
  • Die Fluggäste sollten von den Flughafenbetreibern beraten werden, die Nutzung von Flughafeneinrichtungen und -diensten auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Das Tragen von Gesichtsmasken sollte für alle Passagiere und Personen auch am Zielflughafen unbedingt berücksichtigt werden.
  • Wenn Airport-Bedienstete von einem festen Standort aus mit Reisegästen interagieren, wie z. B. Check-in, Ticketing, Passkontrolle und Informationsschalter, sollten Vorkehrungen getroffen sein, die vor Atemtröpfchen schützen.
  • Sollte das Verlassen des Flugzeuges über eine Brücke erfolgen, so erfolgt das Aussteigen reihenweise.
  • Wenn Busse beim Aussteigen verwendet werden, sollte eine erhöhte Menge von Fahrzeugen eingesetzt werden, um die physische Distanz der Passagiere zu gewährleisten.
  • Die Gepäckannahmeverordnungen des jeweiligen Ziellandes müssen berücksichtigt werden. Hierzu gibt es verschiedene Konzepte der jeweiligen Länder.
  • Flughafenbetreiber sollten auch ankommende Fluggäste darüber informieren, dass ihnen nach der Abholung ihres Gepäcks empfohlen wird, das Ankunftsterminal so schnell wie möglich zu verlassen.