Arlberg Trail
St. Anton am Arlberg
3 Nächte, ab 15.9.2026, Doppelzimmer, Laut Programm
Ihr Hotel
Reiseart:
Aktivreise, Wanderreise
Der Arlberg ist ein Geheimtipp für sportliche Bergliebhaber. Diese drei Etappen des Arlberg Trail verbinden die Arlbergorte St. Anton, Stuben und Lech in einer Rundtour. Mithilfe von Seilbahnen erleben Sie insgesamt 40 km Wanderwege in spektakulärer alpiner Landschaft. Täglich können Sie zwischen der Orginalroute und weniger anspruchsvollen Alternativen wählen. Dank des täglichen Gepäcktransportes können Sie die Wanderungen mit leichtem Rucksack genießen.
Leistungen:
Rundreise/Wöchentliche Abfahrten, Verpflegung/Täglich Frühstück inklusive
Highlights:
Alpin, Arlberg, Trekking, Wandern
Reiseverlauf:
1. Tag: St. Anton am Arlberg
(Dienstag) Individuelle Anreise nach St. Anton am Arlberg. Nutzen Sie die Zeit um den berühmten Alpenort zu erkunden. Eine Nacht in St. Anton am Arlberg.
2. Tag: St. Anton am Arlberg - Stuben am Arlberg
(Mittwoch) Wanderung von St. Anton am Arlberg nach Stuben am Arlberg. Sie haben die Wahl zwischen 3 Wanderungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (anspruchsvoll, mittel und gemütlich). Eine Nacht in Stuben am Arlberg. (Frühstück)
Anspruchsvolle Vartiante (Orginalroute): Diese Etappe beginnt mit der Bergfahrt auf den Galzig (nicht inklusive). Gemütlich wandern Sie auf einem Weg mit Blick auf St. Christoph am Arlberg in Richtung Passhöhe. Über den Berggeistweg geht es zunächst sanft, später steiler in Serpentinen auf einen Sattel mit Ausblick auf den Pateriol. Vorbei an den Maroisee erreichen Sie nach einem kurzen Anstieg das Maroijoch. Mit Ausblick in das Klostertal führt der Weg zur Kaltenberghütte. Weiter geht es mit Sicht auf den Flexenpass und Zürs über Wiesen und Moore bergab, vorbei am Stubener See bis nach Stuben. Höhenmeter: + 714 m/- 1.367 m/ca. 16,3 km/ca. 7 Std.
Mittlere Variante: Fahrt mit der Galzigbahn auf 2.082 m Höhe (nicht inklusive). Von der Bergstation aus führt der Weg durch eine abwechslungsreiche alpine Landschaft. Der Paul-Bantlin-Weg führt Sie immer auf der Höhe entlang der Albonaseen, dessen kristallklares Wasser und die umliegende Bergkulisse einen reizvollen Zwischenstopp bieten. Weiter führt der Weg zur Kaltenbergerhütte. Der Abstieg führt über Wiesen und Moore hinunter ins Tal, vorbei am Stubener See bis nach Stuben am Arlberg. Höhenmeter: + 428 m/- 1.098 m/ca. 13,5 km/ca. 4,5 Std.
Gemütliche Variante: Vom Ortszentrum St. Anton am Arlberg führt der Weg zunächst entlang der Rosanna Richtung Verwalltal. Bei der Rosannaschlucht erreichen Sie die Straße Richtung Rasthaus Verwall. Die Straße wird überquert und anschließend geht es immer ansteigend bis zum Maiensee. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Passort St. Christoph am Arlberg. Wenig später erreichen Sie die Ortschaft auf 1.800 m Seehöhe. Der Arlberg Trail auf seiner Originalstrecke führt hinter der Albona auf dem Berggeistweg weiter. Die kürzere Variante verläuft entlang des Rauzbaches durch das Hochtal. Bei Rauz führt der Weg durch das Tobel direkt nach Stuben am Arlberg. Höhenmeter: + 561 m/- 466 m/ca. 11,6 km/ca. 4 Std.
3. Tag: Stuben am Arlberg - Lech am Arlberg
(Donnerstag) Wanderung von Stuben am Arlberg nach Lech am Arlberg. Sie haben die Wahl zwischen 3 Wanderungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (anspruchsvoll, mittel und gemütlich). Eine Nacht in Lech am Arlberg. (Frühstück)
Anspruchsvolle Vartiante (Orginalroute) Von der malerischen Ortschaft Stuben, dem Tor zum Arlberg, wandern Sie auf dem Franz-Josef-Weg in Richtung Flexenpass, der hier die europäische Wasserscheide bildet. Leicht abfallend verläuft der Wanderweg nun Richtung Zürs. Die Seekopfbahn bringt Sie auf 2.212 m Höhe (nicht inklusive). Nach dem Zürsersee steigt der Weg steil bergan bis zu einer kleinen Wollgrasebene. Ein paar Höhenmeter sind es noch bis auf das 2.450 m hohe Madlochjoch. Mit Blick auf Lech am Arlberg und die umliegenden Felsgipfel führt Sie die Route über die Gstüatalpe talwärts nach Lech am Arlberg. Höhenmeter: + 682 m/- 1.158 m/ca. 13,8 km/ca. 6 Std.
Mittlere Variante: Von Stuben, dem Tor zum Arlberg führt die Tour über einen Forstweg in Richtung Flexental. Anschließend steigt der Weg auf dem Franz-Josef-Weg kurz steiler in Richtung Flexenpass an. Während der Wanderung genießen Sie immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das 1.407 m hoch gelegene Stuben. Schon bald erreichen Sie die europäische Wasserscheide, die die Grenze zwischen Nord- und Südeuropa markiert. Von hier verläuft der Weg leicht abfallend in Richtung Zürs bis zur Seekopfbahn. Die Bahn bringt Sie bequem auf 2.212 m Höhe (nicht inklusive). Hier oben können Sie den traumhaften Blick auf den Zürsersee genießen. Von dort wandern Sie über das Wiesele entspannt bergab, bis nach Lech am Arlberg. Höhenmeter: + 388 m/- 880 m/ca. 12 km/ca. 5 Std.
Gemütliche Variante: Der Weg führt direkt vom Ortzentrum in das Flexental, an dessen Ende ein imposanter Wasserfall liegt. Über eine Brücke wird der Bach überquert und es geht in Serpetinen Richtung Flexenpass, wo sich auch die Europäische Wasserscheide befindet. Von nun an geht es immer leicht bergab durch den Passort Zürs am Arlberg und immer direkt am Zürsbach Richtung Lech am Arlberg. Diese kürzere Variante ist bei unsicheren Wetterbedingungen zu empfehlen. Höhenmeter: + 447 m/- 404 m/ca. 11,1 km/ca. 4 Std.
4. Tag: Lech am Arlberg - St. Anton am Arlberg
(Freitag) Wanderung von Lech am Arlberg nach St. Anton am Arlberg. Sie haben die Wahl zwischen 3 Wanderungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (anspruchsvoll, mittel und gemütlich). Danach individuelle Abreise. (Frühstück)
Anspruchsvolle Vartiante (Orginalroute): Nach der Fahrt mit der Rüfikopf-Seilbahn beginnt die herausforderndste Etappe des Arlberg Trails auf 2.350 m Höhe (nicht inklusive). Oberhalb vom Monzabonsee geht es leicht abwärts in das Ochsengümple. In sanftem Auf und Ab wandern Sie durch eine herrliche Hochmoorlandschaft, bevor Sie an der Rauhkopfscharte die Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol überqueren. In einer traumhaften Bergkulisse geht es weiter zur Stuttgarter Hütte. Nach dem Aufstieg zum Erlijoch folgt der Abstieg zur Erlachalpe (1.922 m). Der letzte Aufstieg führt Sie vorbei am Knoppenkarsee durch ein Geröllfeld bis zur Bergstation der Valugabahn I. Die 1.300 m talwärts nach St. Anton übernehmen die Valluga- und die Galzigbahn für Sie (nicht inklusive). Höhenmeter: + 1.200 m/- 900 m/ca. 14 km/ca. 7 Std.
Mittlere Variante: Fahrt mit dem Linienbus bis zur Trittkopfbahn in Zürs (nicht inklusive). Von dort führt der Weg entlang des Zürsbaches und vorbei am Flexenpass auf einem bereits bekannten Wegstück. Unmittelbar vor der Flexengalerie folgen Sie dem Gafri-Weg vorbei am Hölltobel in Richtung Alpe Rauz. Hier folgt der Anstieg zur Ulmer Hütte (2.255 m) mit einer großartigen Aussicht auf die umliegenden Berge. Von der Hütte aus führt der Weg, vorbei am Arlensattel Speichersee, bergab zur Bergstation der Galzigbahn. Dann Talfahrt nach St. Anton (nicht inklusive). Höhenmeter: + 850 m/- 480 m/ca. 11 km/ca. 5 Std.
Gemütliche Variante: Identisch zur Originalroute startet die Tour mit der Fahrt mit der Rüfikopf Seilbahn (nicht inklusive). Von der Bergstation auf 2.350 m führt der Weg bergab über das Monzabonjoch zum malerisch gelegenen Monzabonsee mit seiner alpinen Vegetation. Ein etwas steilerer Weg führt Sie vorbei an der Monzabonalpe (1.979 m). Danach überqueren Sie den Pazuelbach und steigen, nach einem kurzen Anstieg, auf einer asphaltieren Straße bis nach Zürs ab. Von hier bringt der Linienbus 760 Sie nach St. Anton am Arlberg (nicht inklusive). Höhenmeter: + 74 m/- 693 m/ca. 6,4 km/ca. 2 Std.
Inklusivleistungen:
- Wanderreise lt. Reiseverlauf
- 3 Nächte in Hotels der Mittelklasse und gehobenen Mittelklasse (DG1X Doppelzimmer, EG1X Einzelzimmer)
- 3x Frühstück
- Gepäckbeförderung von Unterkunft zu Unterkunft
- Gutschein Reiseliteratur
- Tourenbuch und GPS-Daten
Hinweis:
- Unsere Partneragentur ist mit dem Nachhaltigkeits-Zertifikat Travelife ausgezeichnet. Für eine bessere Klimabilanz empfehlen wir einen längeren Aufenthalt (in einem nachhaltig zertifizierten Hotel).
- Gesamtstrecke: 29-44 km
- Die Wanderungen sind nicht geführt.
- Streckencharakteristik: Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich. Täglich Wahlmöglichkeit von Wandervorschlägen in 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
- Das Arlberg Trail Ticket beinhaltet alle benötigten Bahnfahrten und ist nicht inklusive, ca. EUR 72 pro Person, zahlbar vor Ort
- Unterkunfts- und Programmänderungen vorbehalten.
Ihr Reisezeitraum:
Dienstags: 7.7., 14.7., 21.7., 28.7., 4.8., 11.8., 18.8., 25.8., 1.9., 8.9., 15.9.
Kundeninformation
Hinweise: Kurtaxe am Ort zu zahlen
Diese Leistungsbeschreibung ist gültig vom 1.1.2026 bis 31.12.2026.
Ihre Vorteile
- Sportliche Herausforderung in alpiner Landschaft
- Täglich 3 Schwierigkeitsgrade pro Wanderungen wählbar
- Perfekt für Fortgeschrittene
Je nach gewähltem Reisedatum oder Reiseveranstalter können die in dieser Hotelbeschreibung genannten Leistungen vom tatsächlichen Angebot abweichen. Eine Beschreibung mit allen zu Ihrer Reisezeit verbindlich geltenden Leistungen finden Sie im Buchungsbereich. Wählen Sie Ihr Reisedatum aus und klicken Sie auf den Link am Angebot. Bei Pauschalreisen klicken Sie im Angebot auf „Details“ bzw. das Flugzeugsymbol. Unterhalb der Fluginformationen erscheint dann der Link „Hotelbeschreibung anzeigen“.
Zielgebiet
Im äußersten Westen Österreichs befinden sich zwei der atemberaubendsten und abwechslungsreichsten Bundesländer: Vorarlberg und Tirol. Deutsch ist in beiden Bundesländern Amtssprache. Seit dem Schengener Abkommen gibt es keine Passkontrollen mehr. Auf Grund der Nähe kommen die meisten Touristen aus Deutschland.
Berge, Täler und Flüsse bilden den unverwechselbaren Charakter des Vorarlbergs. Vom Bodensee und dem Alpenrhein über das ausschließlich von Deutschland erreichbare Kleinwalsertal bis zu Arlberg und Montafon reicht die Region.
Das charmante Tirol grenzt im Norden an Bayern, im Südwesten an die Schweiz und im Süden an Italien. Seit 1919 besteht das Bundesland Tirol aus Nord- und Osttirol. Südtirol zählt seitdem zu Italien. Die Europaregion "Tirol-Südtirol-Trentino" bemüht sich, ihre kulturelle Verbindung für Jedermann sichtbar zu machen, in Form von gemeinsamen Ausstellungen und Initiativen.
In Innsbruck im Inntal lohnt es, den reich verzierten Dom zu St. Jakob sowie das nahegelegene Swarowski-Werk zu besichtigen. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die Gletscher im Ötztal und Zillertal. Im Nationalpark Hohe Tauern in den Ostalpen befinden sich die höchsten Berge des Landes wie zum Beispiel der Großglockner.
Die Bergwelten Vorarlbergs und Tirols laden im Sommer zu ausgedehnten Wanderungen und Mountainbike-Touren ein. Rasten kann man an einer der bewirteten Berghütten mit Blick auf Bachläufe und fast unberührte Landschaft. Im Winter lässt die weiße Schneepracht das Herz eines jeden Skifahrers höher schlagen. Anfänger und Profis finden vor Ort gleichermaßen eine Herausforderung. Beim jährlichen Internationalen Hahnenkamm-Rennen treten die besten Skifahrer der Welt an. Ob in berühmten Skigebieten wie Arlberg, vornehm wie in Kitzbühel oder erlebnisreich wie in Ischgl.
Auch Familien kommen auf ihre Kosten. Abenteuer erleben die kleineren Österreich-Urlauber dank endlosen Almwiesen zum Toben und heimischen Tieren, die zum Greifen nah sind. Sportangebote sind für Eltern und Kinder ausgerichtet. Skifahren und Rodeln stehen auf jedem Programm. Mutige versuchen sich im Klettergarten oder gemeinsam beim ||sfat||Rafting. Abends hat jeder die bodenständige Hausmannskost verdient und fällt in ein weiches Bett in einem der Häuser im Tiroler Baustil.
Nicht ohne Grund ist Österreich eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Die Vielfalt der Alpen entdeckt jeder Urlauber ganz von selbst in Tirol und Vorarlberg.
Orte
Die waldreiche Stadt Bludenz ist die südlichste und zugleich sechstgrößte Gemeinde Vorarlbergs. Ihre Innenstadt zieren prächtige Patrizierhäuser und spätmittelalterliche Sehenswürdigkeiten wie der Pulverturm. Am schönsten blickt man auf die an der Ill gelegene Bezirkshauptstadt vom Muttersberg.
Lech am Vorarlberg bietet Ski- und Snowboardfreunden mit dem 2.360 Meter hohen Rütlikopf ein ideales Skigebiet. Das längste Skirennen der Welt, die "Weiße Ring-Skirunde", ist Lechs jährliche Attraktion. Trotz seines großen Bekanntheitsgrades hat sich Lech seinen exklusiven Charakter bewahrt. 2004 wurde die Gemeinde als "schönstes Dorf Europas" ausgezeichnet.
Tirols Landeshauptstadt Innsbruck ist über die Brenner-Autobahn leicht zu erreichen. Eine kulturelle Sehenswürdigkeit reiht sich an die nächste: das Wahrzeichen "Das goldene Dachl", das mit gotischem Stuck geschmückte Helbinghaus und die Hofkirche mit den überlebensgroßen Bronzestatuen um das Grabmal des Kaisers Maximilian I. Im Norden erspäht man immer wieder das Karwendelgebirge. Der zweimalige Austragungsort der Olympischen Spiele bietet mit der Olympia SkiWorld 285 Kilometer Abfahrten für Skifahrer und Snowboarder und ungezählte Möglichkeiten für Langläufer.
Am Fuße des Hahnenkammes (1.712 Meter) und des Kitzbüheler Horns (1.996 Meter) befindet sich die wohl bekannteste Stadt Tirols: Kitzbühel. Zusammen mit angrenzenden Gemeinden bildet Kitzbühel eines der größten zusammenhängenden Skigebiete in Österreich. Alle Wintersportarten werden angeboten, sogar die einzige Curlinghalle des Landes findet man in Kitzbühel. Auch wer lieber Tennis oder Golf spielt, wird sich in Kitzbühel schnell wohlfühlen. Urlaub auf hohem Niveau gilt hier als Selbstverständlichkeit.
Etwa zehn Kilometer von der deutschen Grenze entfernt und kaum mehr bis nach Innsbruck liegt Seefeld. Der international beliebte Ferienort wird unter dem Begriff Olympiaregion geführt, weshalb diverse Sportgroßereignisse hier gefeiert werden können. Er ist umgeben vom Mieminger-, Wetterstein- und Karwendelgebirge. Prahlen kann Seefeld mit der höchsten Dichte an 4-5 Sterne Hotels im gesamten Land.
Sölden ist eine Gemeinde im Bezirk Imst im Ötztal. Sie gilt als die flächenmäßig größte Gemeinde Österreichs, da sie hauptsächlich aus Gletschern und Gipfeln besteht. In Höhenlagen von 2.000 bis 3.000 Metern herrscht im Winter Schneegarantie. Der Rettenbachgletscher ist Austragungsort des Skiweltcups. Für Snowboarder gibt es einen Funpark. Die feuchtfröhlichen Après Ski-Partys sind über Österreichs Grenzen bekannt. Vom Ortsteil Vent gibt es eine Bergführung zum Fundort des Ötzis. Weitere Höhepunkte sind die Hängebrücke und der Besuch der Rohenhöfe.
Der Ort St. Anton am Arlberg zählt in einer Wintersaison etwa eine Million Übernachtungen, obwohl nur etwa 2.600 Einwohner den Ort ihre Heimat nennen. Die internationale Aufmerksamkeit ist seit der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2001 erheblich gestiegen. Mit 85 Liften und Seilbahnen, 465 Kilometern Pistenspaß und einer vier Kilometer langen Rodelbahn kann sich der Ort an der Grenze zum Vorarlberg definitiv sehen lassen. Vielen Diskotheken und Bars kann man bei der Talabfahrt einen Besuch abstatten.
Wissenswertes
Regionsname:
Tirol und Vorarlberg
Hauptstadt:
Innsbruck (Tirol) und Bregenz (Vorarlberg)
Verwaltung:
Tirol und Vorarlberg sind zwei der neun Bundesländer Österreichs.
Höchste Erhebung:
Ortler 3.905 Meter
Fläche:
Tirol: 12.647 km², Vorarlberg: 2.601 km²
Sprachen:
Deutsch
Währung:
Die Währung in Ländern, die an der Währungsunion teilnehmen, ist der Euro.
Strom:
230 Volt, 50 Hertz. Die Mitnahme eines Adapters ist nicht notwendig.
Auskunft:
Österreich Werbung Deutschland GmbH, Klosterstraße 64, D-10179 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 - 213 66 73, E-Mail: urlaub@austria.info, Internetadressen: www.austria-tourism.at, www.tirol.at, www.vorarlberg-tourism.at.
Einreise:
Österreich ist Teilnehmer am so genannten Schengener Abkommen. Daher finden keine Passkontrollen bei der Einreise mit dem Auto statt. Gültige Personaldokumente sind dennoch mitzuführen. Seit dem 26. Juni 2012 benötigen alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland ein eigenes Reisedokument.
Reisen mit Haustieren:
Wer mit seinem Haustier in ein anderes EU-Land reist, muss einen EU-Heimtierausweis mitführen, der das Tier als gegen Tollwut geimpft ausweist.
Mautgebühren:
In Österreich wird auf allen Autobahnen und Schnellstraßen des Landes von allen Fahrzeugen eine Maut erhoben. Diese wird in Form von Vignetten, die auf der Windschutzscheibe kleben müssen, verrechnet.
Höchstgeschwindigkeiten:
In Österreich gelten - sofern nicht anders ausgeschildert - folgende Höchstgeschwindigkeiten für Pkw, Motorräder und Wohnmobile bis 3,5 t: 50 km/h innerorts, 100 km/h außerorts, 130 km/h auf Autobahnen. Auf folgenden Autobahnen gilt von 22:00 bis 05:00 Uhr 110 km/h: Tauernautobahn (A10), Inntalautobahn (A12), Brennerautobahn (A13) und Rheintalautobahn (A14).
Promillegrenze:
Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Sonstige Verkehrsbestimmungen:
Im PKW besteht Anschnallpflicht auf allen Sitzen. Motorradfahrer und Beifahrer müssen Helme tragen. Das Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist während der Fahrt nur über Freisprechanlage gestattet. Verkehrsverstöße werden in Österreich mit hohen Bußgeldern geahndet. In Österreich gilt die so genannte Warnwestenpflicht. Gelbe Zick-Zack-Linien bedeuten absolutes Parkverbot. Im Winter sollten unbedingt Schneeketten mitgeführt werden.
Sehenswertes
Seebühne Bregenz:
Die Seebühne in Bregenz ist weltweit die größte Seebühne mit 7.000 Zuschauerplätzen. Am Ostufer des Bodensees treffen zu den Bregenzer Festspielen Menschen aus aller Herren Länder ein, um Inszenierungen von Opern oder Musicals in dieser wundervollen Kulisse zu betrachten.
Festung Kufstein:
Thronend steht die weißgetünchte Festung Kufstein auf dem Festungsberg. Seit dem Mittelalter wurde sie mehrfach belagert, im 18. Jahrhundert als Gefängnis genutzt, bis sie heute für Touristen zugänglich gemacht wurde. Mit der Panoramabahn fährt man gemütlich den Berg hinauf und überblickt die Stadt. Sehenswert ist die Heldenorgel. Mit mehr als 4.300 Pfeifen ist sie die größte Freiorgel der Welt. Ein besonderes Spektakel ist das Burgherrenessen.
Hofkirche in Innsbruck:
Die dreischiffige Kirche erlangte ihre Berühmtheit wegen des Grabdenkmals Kaiser Maximilian I. Die Figur des knienden Kaisers und 28 überlebensgroße Bronzestatuen umgeben den Marmorsarg. Maximilian I. ruht jedoch in der Wiener Neustadt. Er selbst wollte sich dieses Denkmal setzen und beauftragte unter anderem Albrecht Dürer an dieser Inszenierung mitzuwirken. Sichtbar hingegen ist die größte fast unversehrte Renaissanceorgel Österreichs.
Stift Stams:
Das 1273 erbaute Zisterzienserkloster liegt etwa 35 Kilometer westlich von Innsbruck. Nach Plünderungen und einem verheerenden Brand wurde es zwischen 1650 und 1750 im barocken Stil wiederaufgebaut und erhielt zwei Zwiebeltürme. Im Inneren des Klosters sind Deckenfresken und Stuck gut erhalten. Wer eine Führung durch die Anlage nutzt, wird sicherlich die seit dem 16. Jahrhundert bestehende Schnapsbrennerei besuchen und durch die klostereigene Obstplantage schlendern.
Stuibenfall:
Bestaunen Sie den höchsten Wasserfall Tirols. Vor rund 9.000 Jahren entstand das Naturschauspiel aufgrund eines Bergsturzes, der den ursprünglichen Bachlauf dazu veranlasste, 159 Meter in die Tiefe zu stürzen. Aussichtsplattformen garantieren eine grandiose Sicht. Rundwanderwege mit Überqueren einer Hängebrücke und Klettersteige sind angelegt worden, um dem Besucher den Stuibenfall in Umhausen so nah wie möglich zu bringen.
Lesenswertes
Lechweg mit Lechschleifen.
Jürgen Plogmann, Bergverlag Rother, 2016. Toller Wanderführer mit detaillierten Routenbeschreibungen, zahlreichen Tipps, Detailkarten, Höhenprofilen und Fotos!
MARCO POLO Reiseführer Tirol.
Andreas Lexer und Uwe Schwinghammer, Mairdumont, 2016. Guter Kompaktreiseführer mit vielen Informationen, Tipps und Listen, damit Sie nichts verpassen. Die Texte sind weniger ausführlich.
Rund um Innsbruck: Karwendel - Tuxer Alpen - Sellrain. 50 Touren. Mit GPS-Tracks.
Mark Zahel, Bergverlag Rother, 2015. Der perfekte Begleiter für Wanderungen rund um Innsbruck. 50 detailliert beschriebene Wandertouren mit allen wichtigen Informationen wie Höhenunterschiede, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.
Reisen mit Kindern
Das "Nauderixland" bietet auf 6.500 Quadratmetern eine Kinderskischule auf deren Pisten Märchenfiguren angebracht sind. Kinder ab zwei Jahren stehen unter professioneller Obhut, während das ältere Kind auf einer der sechs Rodelbahnen oder dem Indianerpfad seine Zeit verbringt. Gemeinsam wird in dem bunten Restaurant gegessen. Anschließend wartet schon die Natureislaufbahn darauf, getestet zu werden.
Etwas beschaulicher, aber mindestens genauso viel Spaß bereitet der Wichtelpark in Sillian. Der "Wichtelexpress" fährt Groß und Klein zu Kletterwänden und der Minigolfanlage. Nach einer Rutschpartie auf der längsten Hängerutsche Österreichs kann man sich noch im Goldwaschen probieren.
Der Steinzeit auf der Spur: Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie und aufgeweckte Kinder bietet seit August 2008 der Triassic Park Waidring auf der Steinplatte. Vor 250 Millionen Jahren beherrschte das Urmeer Tethys diese Region, von der heute noch Europas größtes Trockenriff (die Steinplatte) zeugt. Der Park ist unterteilt in drei Bereiche: Im Triassic Center werden die Grundlagen für die Forscher von morgen gelegt. Das Einmaleins der Erdgeschichte wird spielerisch vermittelt. Am Triassic Beach kann geplanscht und im Sand nach Fossilien gesucht werden, deren Alter zu bestimmen ist. Schließlich gibt es noch den etwa vier Kilometer langen Triassic Trail, der spielerisch weitere Informationen zur Erdgeschichte vermittelt.