Donau Genießertour
Passau
8 Nächte, ab 30.4.2027, Doppelzimmer Standard, Frühstück
Ihr Hotel
Reiseart:
Aktivreise, Radreise
Parallel zum blauen Band des mächtigen Stroms schlängelt sich der Donau-Radweg auf genussvollen Kilometern von der Drei-Flüsse-Stadt Passau bis in die Walzerstadt Wien, reich an Geschichte und Tradition, üppigen Weinfeldern und fabelhaften Welten wie denen der Römer und des Barock. Am Abend erwarten Sie charmante Hotels in idyllischen Orten mit behaglicher Atmosphäre. Die Tische an der Donau sind reich gedeckt: Weine von Weltrang, Wachauer Marillenschnaps und saisonale Köstlichkeiten werden in urigen Kellergassen, stilvollen Landgasthäusern, gemütlichen Wirtshäusern und exquisiten Haubenrestaurants serviert.
Leistungen:
Rundreise/Individuelle Verlängerungen, Verpflegung/Halbpension zubuchbar, Verpflegung/Täglich Frühstück inklusive
Highlights:
Passau, Grein, Wien, Donau
Reiseverlauf:
1. Tag: Passau
(Freitag, Samstag, Sonntag) Individuelle Anreise nach Passau und Ausgabe der separat gebuchten Leihräder im Hotel. Eine Nacht in Passau.
2. Tag: Passau - Schlögen/Wesenufer
(Samstag, Sonntag, Montag) Die Radtour führt entlang der Donau über Obernzell, dem Hauptort des südlichen Bayerischen Waldes, und dem Kraftwerk Jochstein bis nach Engelhartszell. Das ehemalige Zisterzienserkloster Stift Engelszell ist das einzige Trappistenkloster Österreichs. Sie haben die Gelegenheit, die Stiftskirche und den Klosterladen zu besuchen (fakultativ). Anschließend radeln Sie weiter bis nach Wesenufer und nach Schlögen, zur bekannten und einzigartig schönen Schlögener Schlinge, bzw. nach Haibach. An der Schlögener Schlinge werden Sie Zeuge, wie sich die Donau ihren Weg durch Gebirgszüge und Felsen bahnt. und . Eine Nacht in Schlögen bzw. Wesenufer. Ca. 40-50 km (Frühstück)
3. Tag: Schlögen/Wesenufer - Linz
(Sonntag, Montag, Dienstag) Heute erwartet Sie eine Radtour durch das kaum besiedelte Engtal bei Kaiserau. Direkt an der Donau vorbei an Aschach, Eferding und in die Donaugemeinde Ottesheim in Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz. Alternativ können Sie von Ottensheim mit der gemütlich S-Bahn nach Linz fahren (fakultativ, ca. EUR 5). Lernen Sie die Linzer Vielfalt mit Tradition und Trend sowie Fachwerk und romantischen Gässchen bei einem abendlichen Bummel kennen. Sehenswert sind der Mariendom, das Schloss und das Lentos Kunstmuseum. Eine Nacht in Linz. Ca. 46-56 km (Frühstück)
4. Tag: Linz - Grein
(Montag, Dienstag, Mittwoch) An der linken Donau-Uferseite entlang radeln Sie bis nach Asten/Abwinden, über das Kraftwerk und weiter bis nach St. Florian. Hier bietet sich Ihnen die Möglickeit, das wohl bekannteste und größte barocke Kloster Oberösterreichs zu erkunden (inklusive). Per Rad geht es weiter nach Enns, der ältesten Stadt Österreichs und weiter Ihr Tagesziel. Eine Nacht in Grein. Ca. 59 km (Frühstück)
5. Tag: Grein - Maria Taferl
(Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) In Grein verbindet sich der mächtige, geschichtsträchtige Donaustrom mit der urtümlichen, sanften Mühlviertler Hügellandschaft. Die „Perle des Strudengaus“ mit ihrem nostalgischen Charme hat viel zu bieten: Schloss Greinburg, das historische Stadttheater Grein (1791) und romantische Arkaden-Innenhöfe. Anschließend machen Sie eine Radtour durch den Strudengau mit dem romantischen Hößgang nach Ybbs und weiter nach Maria Taferl, dem bedeutenden Wallfahrtsort. Eine Nacht in Maria Taferl. Ca. 40 km (Frühstück)
6. Tag: Maria Taferl - Spitz bzw. Mitterarnsdorf
(Mittwoch, Donnerstag, Freitag) Sie verlassen den Wallfahrtsort und radeln nach Melk. Besichtigung der Stadt Melk auf eigene Faust. Hier steht mit dem bekannten Stift seit über 1000 Jahren ein geistliches und kulturelles Zentrum des Landes. Lassen Sie sich von der Schönheit dieses barocken Gebäudes verzaubern! Von Melk aus empfehlen wir eine Schifffahrt nach Spitz (fakultativ, ca. EUR 31 pro Person). Unterwegs können Sie die Schönheit der Donau auf sich wirken lassen. Von der Anlegestelle geht es an Ihr Tagesziel nach Spitz bzw. Mitterarnsdorf. Eine Nacht in Spitz bzw. Mitterarnsdorf. Ca. 37 km (Frühstück)
7. Tag: Spitz bzw. Mitterarnsdorf - Tulln
(Donnerstag, Freitag, Samstag) Das Weltkulturerbe Wachau gilt als eine der schönsten Kulturlandschaften Europas und ist längst ein kultureller Hotspot! Sie radeln durch das Weinbaugebiet Wachau mit vielen Rebhängen bis in die 1.000-jährige Stadt Krems. Danach überqueren Sie die Donau, um auf der rechten Uferseite über Traismauer weiter bis in die Blumenstadt Tulln zu radeln. Hier haben Sie die Gelegenheit die Gartenausstellung zu besichtigen (inklusive). Europas erste ausschließlich ökologisch gepflegte Gartenschau erwartet Sie mit ca. 70 liebevoll gestalteten Gärten. Eine Nacht in Tulln. Ca. 55 km (Frühstück)
8. Tag: Tulln - Wien
(Freitag, Samstag, Sonntag) Durch das fruchtbare Tullnerfeld radeln Sie auf dem Donau Radweg vorbei am Stift Klosterneuburg bis in die Walzerstadt Wien., Ihrem Ziel der Radreise. Die die österreichische Hauptstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten erwartet Ihren Besuch. Eine Nacht in Wien. Ca. 38 km (Frühstück)
9. Tag: Wien
(Samstag, Sonntag, Montag) Bus- bzw. Bahnrücktransfer nach Passau (fakultativ) und individuelle Abreise oder Verlängerung. (Frühstück)
Inklusivleistungen:
- Radreise lt. Reiseverlauf
- 8 Nächte in den genannten oder gleichwertigen Hotels der Mittelklasse und gehobenen Mittelklasse (DG1F Doppelzimmer, EG1F Einzelzimmer)
- 8x Frühstück
- 1x Kaffee & Kuchen am Donauradweg
- Eintritt Stift St. Florian & Stadttheater Grein
- Eintritt Stift Garten Tulln
- Gepäckbeförderung
- Digitaler Reiseverlauf inkl. GPS-Daten
Hinweis:
- Fahrrad nicht inklusive
- Gesamtstrecke: ca. 307-335 km
- Die Fahrradtouren sind nicht geführt.
- Personenrücktransfer von Wien nach Passau, nicht inklusive, vorab buchbar:
Per Bus ab Hotel (Ankunft ca. 13:30 Uhr) jeden Samstag sowie vom 30.5.-27.6. zusätzlich sonntags.
An den restliche Tagen per Bahn (2. Klasse, keine Zugbindung, im 2-Std.-Takt, ohne Umstieg, außer Westbahn), kein Transfer zum Bahnhof. - Rücktransfer der eigenen Räder (bei einer Felgenbreite von über 5 cm nur auf Anfrage möglich), nicht inklusive, vorab buchbar:
Samstags im Bus gemeinsame Beförderung Reisender und Rad.
Bei Bahntransfer (donnerstags, freitags und sonntags): Radabgabe am Vortag bis 17 Uhr im Hotel in Wien, diese stehen dann am nächsten Tag im Hotel in Passau (ca. 12 Uhr) bereit. - Parkinformationen: Parkplatz am Donau Touristik Infopoint oder Anreisehotel sowie öffentliches Parkhaus am Güterbahnhof, ca. EUR 11 pro Tag, zahlbar vor Ort.
- Nicht eingeschlossene Leistungen: Diverse Bahnfahrten, zahlbar vor Ort.
- Hotel- und Programmänderungen vorbehalten .
Ihr Reisezeitraum:
Freitags, samstags und sonntags: 30.4.-17.10.
Kundeninformation
Transfers: Rücktransfer nach Passau: Anf FIT, Leistung LNZ01421: Personentransfer (TO1), Rücktransfer der kundeneigenen Fahrräder ohne Versicherung (TO2).
Zusatznächte: Anf H, Leistung LNZ14300BT: Passau (DG1F Doppelzimmer, EG1F Einzelzimmer); Wien (DG2F Doppelzimmer, EG2F Einzelzimmer).
Fahrräder: Anf FIT, Leistung LNZ01421: 7-/21-Gang Leihrad (XR1), Elektrofahrrad (ER1), Mitnahme des eigenen Fahrrads (XR3).
Hinweise: Auf Wunsch können Sie Halbpension dazu buchen (8x Abendessen, teils außer Haus) (DG1H/EG1H). Kurtaxe am Ort zu zahlen.
G2727
Ihre Vorteile
- Von der Wachau bis in das kaiserliche Wien
- Blütenzauber bei der Gartenschau Tulln
- Genussradeln entlang der Donau
- Kulturgenuss von Passau bis Wien
Je nach gewähltem Reisedatum oder Reiseveranstalter können die in dieser Hotelbeschreibung genannten Leistungen vom tatsächlichen Angebot abweichen. Eine Beschreibung mit allen zu Ihrer Reisezeit verbindlich geltenden Leistungen finden Sie im Buchungsbereich. Wählen Sie Ihr Reisedatum aus und klicken Sie auf den Link am Angebot. Bei Pauschalreisen klicken Sie im Angebot auf „Details“ bzw. das Flugzeugsymbol. Unterhalb der Fluginformationen erscheint dann der Link „Hotelbeschreibung anzeigen“.
Zielgebiet
Die einzigartig schöne Landschaft Niederösterreichs ist geprägt von der Pannonischen Tiefebene und der Donau. Die Pannonische Tiefebene ist ein vom Mittellauf der Donau durchquertes, weitläufiges Tiefland im südöstlichen Mitteleuropa. Sie wird von den Gebirgszügen der Karpaten und Alpen, dem Dinarischen Gebirge sowie dem Balkangebirge umgeben. Das Bundesland Niederösterreich grenzt im Norden an die Tschechische Republik, im Nordosten an die Slowakei, im Südosten an das Burgenland, im Süden an die Steiermark und im Westen an Oberösterreich. Landschaftlich ist Niederösterreich in geographisch vollkommen unterschiedliche Gebiete aufgeteilt: nördlich der Donau das Weinviertel und das Waldviertel sowie südlich der Donau das Mostviertel und das Industrieviertel. Das Bundesland Niederösterreich ist der Fläche nach das größte (über 19.000 Quadratkilometer) und mit über anderthalb Millionen Einwohnern das am zweitmeisten besiedelte der neun österreichischen Bundesländer. Seit 1986 ist St. Pölten die Landeshauptstadt Niederösterreichs. Von der früheren Landeshauptstadt Wien wurde Niederösterreich erst 1922 getrennt und umgibt seitdem das heutige Bundesland Wien. Früher hieß Niederösterreich noch "Österreich unter der Enns" und von 1938 bis 1945 "Niederdonau".
Das Bundesland Oberösterreich ist eine vielfältige und attraktive Urlaubsregion. Die facettenreiche Landschaft bietet malerische Orte und geschichtsträchtige Städte, den Granit-Hügel des Mühlviertels, romantische Flusstäler und imposante Gebirge sowie idyllische Seen. Zudem hat Oberösterreich kulturgeschichtlich viel zu bieten, wovon die prächtigen Schlösser und würdevollen Klöster zeugen. Die einzigartige Landschaft, wie etwa der Nationalpark Kalkalpen, lädt zu reizvollen Ausflügen ein.
Zwischen der Donau im Süden und den üppig begrünten Höhenzügen des Böhmerwaldes im Norden erstreckt sich das zauberhafte Mühlviertel, das für seine massigen Bauernhöfe, wehrhaften Burgen und Schlösser bekannt ist. Die beeindruckenden Felsmassive Oberösterreichs bestehen aus Granit.
Neben bezaubernden Landschaften bieten Niederösterreich und Oberösterreich herrliche und einladende Urlaubsregionen mit herzlichen Einwohnern, bodenständiger Kultur und schmackhafter regionaler Küche. Im Winter bezaubern beide mit herrlichen Winterlandschaften. Hier gibt es zahlreiche und vielfältige Skigebiete, für jeden Geschmack und Anspruch. Hier werden Sommer- und Winterurlaube zu lohnenswerten Entdeckungsreisen.
Orte
Die rund 7.500 Einwohner zählende Marktgemeinde Bad Goisern am Hallstättersee liegt in Oberösterreich - im Bezirk Gmunden im Salzkammergut auf etwa 500 Metern Höhe. Bad Goisern ist ein geschichtsträchtiger Ort und wurde urkundlich im 13. Jahrhundert erstmals als "Gebisharn" erwähnt. Im Jahre 1931 wurde Goisern zum Heilbad und Luftkurort erklärt; aber erst seit 1955 führt die Marktgemeinde die Bezeichnung "Bad" vor dem eigentlichen Ortsnamen. Das einst als "schönstes Dorf der Monarchie" bezeichnete Goisern hat seinen ursprünglichen Charme bis heute erhalten. Dies macht es neben der einladenden landschaftlichen Umgebung zu einem beliebten Urlaubsort.
Dank der strategisch günstigen Lage an der Donau sowie an der Salzstraße vom Salzkammergut nach Böhmen konnte sich Linz - die drittgrößte Stadt Österreichs (fast 201.000 Einwohner) - zu einer wirtschaftlich bedeutenden Stadt entwickeln. Linz liegt eingebettet im herrlichen Donautal und wird von reizvoller, hügeliger Landschaft umgeben. Die Altstadt ist gekennzeichnet von idyllischen Gassen, geschichtsträchtigen Bauwerken und besitzt mit dem Hauptplatz einen der größten mittelalterlichen Plätze Mitteleuropas. Linz präsentiert allen Kunst- und Kulturinteressierten ein facettenreiches Angebot. Die attraktivsten Veranstaltungen sind der Linzer Kultursommer, das Linzer Pflasterspektakel sowie das Brucknerfest.
Eines der schönsten Rad- und Wandergebiete Österreichs ist die Nationalparkregion Ennstal. Hier gibt es ausgedehnte Wälder, glasklare Gebirgsbäche und saftige Almwiesen. Auf den zahlreichen, eher flachen Wanderwegen kann man die Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler dieser Region leicht erwandern und entdecken. Im Herzen der Region liegt der Nationalpark Kalkalpen mit einer beeindruckenden Flora und Fauna.
Der Nationalpark Kalkalpen liegt im Herzen Oberösterreichs. Mit zahlreichen verschiedenen Waldarten, über 30 verschiedenen Orchideenarten, dem längsten unversehrten Bachsystem und über 800 Quellen ist der Nationalpark Kalkalpen eines der größten unbesiedelten Waldgebirge Europas. Es beherbergt selten gewordene Pflanzen und Tierarten, die andernorts teilweise vom Aussterben bedroht sind. In dieser einmaligen Fauna leben Hirsche, Steinadler, Gämse und auch der seltene Weißrückenspecht sowie der Alpenbockkäfer. Inzwischen sind im Nationalpark Kalkalpen sogar Luchs und Braunbär wieder heimisch.
Südlich der Donau, im Zentrum von Niederösterreich, liegt die wirtschaftlich bedeutende Landeshauptstadt St. Pölten. Auf dem Gebiet der heutigen Altstadt mit dem barocken Stadtkern wurde die Stadt von den Römern gegründet und war vom zweiten bis zum vierten Jahrhundert die Römerstadt "Aelium Cetium". Um 771 soll sich hier auch eine Benediktiner-Abtei befunden haben, die dem Heiligen Hippolytus geweiht war. Im Jahr 799 wurde dieser Ort als "Treisma" erwähnt, und im 11. Jahrhundert erhielt der Ort das Markt- und im Jahr 1159 das Stadtrecht. Bis 1494 war St. Pölten im Besitz des Bistums Passau, daraufhin wurde es landesfürstliches Eigentum. Die Blütezeit erreichte St. Pölten in der Barockzeit und wurde 1785 schließlich Bischofs- und Garnisonsstadt. Die inzwischen rund 53.000 Einwohner zählende Stadt ist die älteste Österreichs.
Wissenswertes
Regionen:
Nieder- und Oberösterreich
Sprachen:
Deutsch
Währung:
Die Währung in Nieder- und Oberösterreich ist der Euro.
Strom:
230 Volt, 50 Hertz. Die Mitnahme eines Adapters ist nicht notwendig.
Auskunft:
Österreich Werbung, Klosterstraße 64, D-10179 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 - 219 148-0, E-Mail: urlaub@austria.info. Österreich Werbung Wien, Vordere Zollamtsstraße 13, A-1030 Wien, Telefon: +43 (0) 1 - 588 66-0, Fax: +43 (0) 1 - 588 66-20, E-Mail: urlaub@austria.info. Internetadressen: www.austria.info, www.niederoesterreich.at, www.oberoesterreich.at.
Einreise:
Österreich ist Teilnehmer am so genannten Schengener Abkommen. Daher finden keine Passkontrollen bei der Einreise mit dem Auto statt. Gültige Personaldokumente sind dennoch mitzuführen. Seit dem 26. Juni 2012 benötigen alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland ein eigenes Reisedokument.
Reisen mit Haustieren:
Wer mit seinem Haustier in ein anderes EU-Land reist, muss einen EU-Heimtierausweis mitführen, der das Tier als gegen Tollwut geimpft ausweist.
Mautgebühren:
In Österreich wird auf allen Autobahnen und Schnellstraßen des Landes von allen Fahrzeugen eine Maut erhoben. Diese wird in Form von Vignetten, die auf der Windschutzscheibe kleben müssen, verrechnet.
Höchstgeschwindigkeiten:
In Österreich gelten - sofern nicht anders ausgeschildert - folgende Höchstgeschwindigkeiten für Pkw, Motorräder und Wohnmobile bis 3,5 t: 50 km/h innerorts, 100 km/h außerorts, 130 km/h auf Autobahnen. Auf folgenden Autobahnen gilt von 22:00 bis 05:00 Uhr 110 km/h: Tauernautobahn (A10), Inntalautobahn (A12), Brennerautobahn (A13) und Rheintalautobahn (A14).
Promillegrenze:
Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Sonstige Verkehrsbestimmungen:
Im PKW besteht Anschnallpflicht auf allen Sitzen. Motorradfahrer und Beifahrer müssen Helme tragen. Das Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist während der Fahrt nur über Freisprechanlage gestattet. Verkehrsverstöße werden in Österreich mit hohen Bußgeldern geahndet. In Österreich gilt die so genannte Warnwestenpflicht. Die Westen sind im Fachhandel und bei Automobilclubs erhältlich und müssen der EU-Norm EN 471 entsprechen. Es ist mindestens eine Weste mitzuführen. Bei außerplanmäßigem Verlassen des PKW auf Autobahnen und freier Strecke ist die Warnweste anzulegen. Im Zuge von Verkehrskontrollen kann das Vorzeigen der Warnweste verlangt werden. Gelbe Zick-Zack-Linien bedeuten absolutes Parkverbot. Im Winter sollten unbedingt Schneeketten mitgeführt werden.
Sehenswertes
Basilika St. Laurenz:
Die päpstliche Basilika St. Laurenz in Enns birgt die zwei größten Ölgemälde Oberösterreichs: die "Lorcher Bischöfe" und die "Ennser Stadtheiligen"; sie stammen aus den Jahren 1711 und 1726. Bereits die Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen: Die Basilika besitzt einzigartige römische Ausgrabungen wie den römischen Tempel und die frühchristliche und karolingische Kirche. Abgesehen vom Fundament ist der Turm aus dem 13. Jahrhundert das älteste Bauteil. Der aufwändig gestaltete Langchor wurde um 1330 errichtet, während das Langhaus im 14. Jahrhundert entstand.
Cumberland Wildpark Grünau:
Der Naturtierpark liegt bei Grünau im oberösterreichischen Almtal und ist ein wichtiges Refugium für vom Aussterben bedrohte Tierarten. Hier finden Graugänse, Raben und Waldrappen ebenso wie Steinböcke, Rothirsche und Braunbäre ein Zuhause. Auf rund 60 Hektar Fläche bietet der Wildpark mit Wäldern, Wiesen, Bach und Teichen einen geeigneten Lebensraum für rund 70 verschiedene Tierarten mit insgesamt über 500 Tieren.
Hohenzoller Wasserfall:
Von Ischl aus kann man den Hohenzoller Wasserfall auf einem schönen Spazierweg erreichen. Der Hohenzoller Wasserfall war bereits zur Zeit der Monarchie ein beliebtes Ausflugsziel.
St. Pöltner Dom:
Der St. Pöltner Dom wurde 791 zunächst als Kloster gegründet; er ist damit das älteste Kloster Niederösterreichs. Die heutige Domkirche war ursprünglich eine romanische Basilika, die 1722 im Inneren von Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast barock ausgestatte wurde. Besonders sehenswert ist der Kreuzgang mit seinen historischen Grabsteinen. Durch das Chorgestühl gelangt man in die spätromanische Rosenkranzkapelle. Diese wurde nach den aus dem 17. Jahrhundert stammenden Wandmalereien, die Rosenkranzgeheimnisse abbilden, benannt. Obwohl die meisten Teile des 1065 erstmals als Stiftskirche geweihten Domes nur teilweise erhalten sind, blieben die ursprünglichen Bündelpfeiler, Gewölberippen und Gewölbeformen des frühen 13. Jahrhunderts in unveränderter Form erhalten.
Wallfahrtskirche Maria Dreieichen:
Die Basilika und Wallfahrtskirche Maria Dreieichen liegt am bewaldeten Rücken des Manhartsberges. Sie ist eine der schönsten Wallfahrtskirchen in Österreich mit einem großen Kuppelfresko von Paul Troger. Die barocke Kirche birgt auch das Gnadenbild der so genannten "Schmerzhaften Muttergottes von Maria Dreieichen".
Lesenswertes
Wachau, Wald- und Weinviertel: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps.
Barbara Reiter und Michael Wistuba, Müller (Michael), 2016. Umfangreiches Reisehandbuch mit ausführlichen Informationen und schönen Fotografien, vielen Adressen und Insidertipps der Autoren. Perfekt für Reisevorbereitung und als Reisebegleiter.
Reise Know-How CityTrip Linz: Reiseführer mit herausnehmbarem Faltplan und kostenloser Web-App.
Sven Eisermann, Reise Know-How Verlag Rump, 2016. Guter Cityguide mit Faltplan und allen relevanten Informationen für einen gelungenen Aufenthalt.
111 Orte in Oberösterreich, die man gesehen haben muss.
Gerald Polzer und Stefan Spath, Emons, 2016. Tolles Buch für die Ausflugsplanung während Ihres Urlaubes. Sehr gut auch für Wiederholungsgäste.
Reisen mit Kindern
Die österreichischen Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich bezaubern durch ihre Schönheit und sind attraktive Reiseziele für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern. Es gibt viele Möglichkeiten, einen spannenden und zugleich entspannten Urlaub zu verbringen bei Unternehmungen, die Kinderherzen und ganz nebenbei auch die der Eltern erfreuen.
Die Allwetterrodelbahn EIBL-Jet in Türnitz mit einer Abfahrtslänge von 1.007 Metern begeistert Groß und Klein. Bei jedem Wetter geht es mit Karacho den Berg hinab, teilweise bis zu sieben Meter über dem Boden, durch Steilkurven, über Wellen, Jumps und einen Kreisel. Ihre Kinder werden begeistert sein.
Der Nationalpark Kalkalpen ist auch für Familien einen Ausflug wert. Ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein ist eine Wanderung mit geschulten Nationalpark-Betreuern, die interessante Einblicke in das Leben der 50 Säugetier- und 80 Brutvogelarten, der 1.400 verschiedenen Schmetterlinge und über 1.000 unterschiedlichen Pflanzen vermittelt.
"Auf dem Holzweg" ist das Thema der Erlebniswelt Mendlingtal in Göstling an der Ybbs. Die einzigartige Holztriftanlage, romantische Schluchten, die Klause, die alte Getreidemühle, das Brotbackhaus, die Venezianische Brettersäge, der Forellenteich, das Hammerherrengasthaus u.v.m. werden Ihre Kinder bestens unterhalten. Als Special für Kinder gibt es eine spannende Juwelenjagd.
Der Tierpark Haag zählt zu den schönsten Erholungsgebieten Niederösterreichs und liegt im Park des Schlosses Salaberg. In den weitläufigen Gehegen sind etwa 80 Tierarten zu sehen. Für die Kleineren eignet sich die Kinderspielanlage "Erlebniswelt".