Faszinierendes Island

Island Island

Keflavik

7 Nächte, ab 7.2.2027, Doppelzimmer, Laut Programm

Pro Person ab € 1.999,-
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Angebote kostenlos stornierbar bis 1 Tag vor Abreise

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Hotelnächte
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1 Angebot
7 Hotelnächte So., 7.2.27
Zimmer 1 (2 Erwachsene)
Zimmerpreis ab € 3.998,-
Doppelzimmer (DB1)
Laut Programm (X)
  • Optional: Flexibel stornierbar

gewählter Tarif: Standardtarif

mit optional zubuchbarem Flexpaket flexibel stornierbar

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Ihr Hotel

Faszinierendes Island
Reiseart:

Busreise, Gruppenreise

Sie möchten die Höhepunkte der Ringstraße außerhalb der Hochsaison entdecken? Und die mystischen Nordlichter am Himmel tanzen sehen, während Sie althergebrachten Geschichten über dieses Naturspektakel lauschen? Dann ist diese Reise genau das Richtige. Island im Winter ist ein Traum!

Garantierte Durchführung:

Ja

Deutschsprechende Reiseleitung

Ja

Leistungen:

Inklusivleistungen/Flughafentransfers inklusive, Rundreise/Garantierte Durchführung ab 4 Personen, Sparvorteile/Frühbuchervorteil

Highlights:

Reykjavik, Borgarnes, Reykholt, Akureyri, Godafoss, Dimmuborgir, Myvatn, Ostfjorde, Vatnajökull, Jökulsarlon, Svartifoss, Vik, Thingvellir, Gullfoss, Strokkur

Reiseverlauf:

1. Tag: Keflavik - Reykjavik

(Sonntag) Individuelle Anreise nach Keflavik. Sammeltransfer mit dem Flughafenbus zu Ihrem Hotel in Reykjavik. Erkunden Sie die nördlichste Hauptstadt der Welt, zu Deutsch „rauchende Bucht“, in Eigenregie. Egal ob Sie die Cafés der Stadt mit den bunten Dächern entdecken, die Museen besuchen (fakultativ) oder den Flair der Stadt erleben möchten. Reykjavik ist eines der interessantesten und vielfältigsten Städteziele des Nordens. Eine Nacht in Reykjavik. Ca. 50 km/ca. 45 Min.

2. Tag: Reykjavik - Laugarbakki

(Montag) In Westisland erreichen Sie den Ort Borgarnes, der als die Heimat der isländischen Sagas gilt. Vorbei an Reykholt geht es zu den malerischen Wasserfällen Hraunfossar, die auf über einem Kilometer Länge direkt aus einem Lavafeld in den Fluss Hvita stürzen, sowie zur Deildartunguhver, der größten Heißwasserquelle Europas. Anschließend führt die Route nach Norden, bis Sie den Hrutafjördur erreichen. Abends halten Sie in den nächsten Tagen jeweils Ausschau nach Polarlichtern. Ihr Reiseleiter kennt die besten Plätze und erklärt Ihnen das spektakuläre Phänomen. Eine Nacht im Raum Laugarbakki. Ca. 300 km/ca. 4,5 Std. (Frühstück, Abendessen)

3. Tag: Laugarbakki - Myvatn

(Dienstag) Erster Stopp im winterlichen Nordland ist das Freilichtmuseum Glaumbær mit Einblicken in das bäuerliche Leben Islands und der für Island typischen Torfbauweise. Danach fahren Sie weiter, bis Sie Akureyri, die Hauptstadt des Nordens, für einen Zwischenstopp erreichen. Weiter geht es zum Wasserfall der Götter - Godafoss, einer der spektakulärsten Wasserfälle Islands. Das Wasser des Flusses Skjalfandafljot stürzt hier auf einer Breite von 30 m ca. 12 m in die Tiefe. In den Wintermonaten bilden die gefrorenen Wassersäulen wunderschöne Eisskulpturen. Den Namen erhielt der Wasserfall der Sage nach als im Jahr 1000 n. Chr. während der Christianisierung Islands der Gesetzeshüter Thorgeir Ljosvetningagodi die Statuen der nordischen Götter in den Wasserfall warf. Anschließend gelangen Sie auf dem Diamond Circle zu einem weiteren Highlight Ihrer Reise - der See Myvatn ist mit seiner schier unglaublichen Vielfalt an vulkanischen Erscheinungen eine der Hauptattraktionen Islands. Das gefrorene Vulkanparadies um den See Myvatn mit blubbernden Schlammtöpfen, bizarren Wasserfällen und einem einzigartigen Naturbad machen die Region zu einem besonderen Erlebnis. Entdecken Sie eine der wichtigsten Traditionen der Isländer. Die isländische Badekultur, die nicht aus dem Alltagsleben der Menschen wegzudenken ist. Man trifft sich in den warmen Thermalbädern zum Plaudern, gemeinsamen Gesellschaftsspielen und vielem mehr. Beim Entspannen im natürlichen und warmen Geothermalwasser des Naturbades Jardbödin, werden Sie schnell verstehen warum dies für die Menschen zu jeder Jahreszeit so wichtig ist (fakultativ). Eine Nacht in der Umgebung des Sees Myvatn. Ca. 350 km/ca. 5 Std. (Frühstück)

4. Tag: Myvatn - Egilsstadir

(Mittwoch) Bei einer kurzen Wanderung durch das verschneite Lavalabyrinth Dimmuborgir mit seinen bizarren Lavaformationen und einem Besuch der brodelnden Schlammquellen am Namaskard entdecken Sie den Vulkanismus in faszinierender Form und erfahren Interessantes zum vulkanischen Ursprung. Dimmuborgir ist außerdem die Heimat der isländischen Weihnachtstrolle, die mit ihren Charakteren die isländische Weihnachtszeit beherrschen. Rund um Weihnachten trifft man sie mit etwas Glück in Dimmuborgir auch persönlich. Weiterfahrt durch die Weiten des Hochlandes nach Egilsstadir, am Ufer des Sees Lögurinn gelegen. Der Legende nach wohnt das Seeungeheuer Lagarfljotwurm hier und erschreckt von Zeit zu Zeit die Besucher am Ufer. Eine Nacht im Raum Egilsstadir. Ca. 250 km/ca. 4 Std. (Frühstück, Abendessen)

5. Tag: Egilsstadir - Höfn

(Donnerstag) Während der Eiszeiten vergangener Jahrhunderte entstand an Islands Ostküste eine vielseitige Fjordlandschaft. Obwohl die Schönheit dieser Landschaft augenscheinlich ist, hat sie sich lange ein Image als Geheimtipp bewahrt. Immer wieder ergeben sich fantastische Ausblicke auf das offene Meer, schneebedeckte Berge und kleine Fischerorte, wie das malerische Djupivogur. Fjord für Fjord windet sich die Straße entlang der zerklüfteten Ostküste nach Süden. Schließlich erreichen Sie bei Höfn den Einzugsbereich des größten Gletschers Europas, Vatnajökull. Eine Nacht im Raum Höfn. Ca. 250 km/ca. 4 Std. (Frühstück)

6. Tag: Höfn - Vik

(Freitag) Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gletscherriesen Islands. Vorbei an unzähligen Gletscherzungen geht es zunächst an die Lagune Jökulsarlon, wo der riesige Gletscher in den winterlich erstarrten See kalbt - ein Naturkino der Superlative zwischen Gletschern und schwarzem Strand. Tropfende, blassblaue Eisblöcke brechen von der Gletscherzunge des Vatnajökull Gletschers ab und treiben im bis zu 180 m tiefen Wasser direkt auf die schwarzen Vulkanstrände. Der bekannteste von ihnen ist der sogenannte Diamond Beach, der ein sehr beliebtes Fotomotiv ist. Die kleinen bis größeren Eisblöcke werden an den schwarzen Strand gespült und funkeln in der Sonne wie unzählige Diamanten. Ein einmaliges Bild! Im Anschluss fahren Sie weiter zum Skaftafell Nationalpark. Bei einer kurzen Wanderung zum Wasserfall Svartifoss öffnen sich fantastische Ausblicke auf die grandiose Gletscherwelt ringsum. Der beeindruckende Wasserfall verdankt seinen Namen den ihn umringenden, schwarzen Basaltsäulen. Von einer etwas weiteren Distanz betrachtet, erinnert die Form des Wasserfalls an ein Herz, was ihm unter den Isländern den Ruf des romantischen Wasserfalls eingebracht hat. Eine Nacht im Raum Vik. Ca. 300 km/ca. 4,5 Std. (Frühstück)

7. Tag: Vik - Reykjavik

(Samstag) Von Vik aus fahren Sie weiter Richtung Reykjavik entlang der Küste Südislands. Bei Fotostopps können Sie die beliebten Wasserfälle Skogafoss und Seljalandsfoss entdecken, die im Winter teilweise zugefroren sind. Ein fantastischer Anblick! Danach geht es weiter zum Geothermalgebiet Haukadalur, wo sich der aktive Geysir Strokkur befindet. Faszinierend ist die Wasserglocke, mit der jeder Ausbruch beginnt und aus der heraus der Strahl aus kochend heißem Wasser und Dampf in den Himmel schießt, während im isländischen Winter der Wasserdampf am Boden schnell zu Eis gefriert. Nicht weit vom Geysir entfernt stürzt der mächtige Wasserfall Gullfoss, der „goldene Wasserfall“ in einen tiefen Canyon. Weiter geht es im Golden Circle zum historisch und geologisch interessanten Nationalpark Thingvellir. Dieser zählt zu den ältesten Nationalparks Islands und gehört seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Jahr 930 wurde hier das erste Parlament der Isländer gegründet, eines der ältesten Parlamente der Welt. An dieser Stelle befindet sich auch die Grenze zwischen der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatte, was an beeindruckenden Verwerfungen zu sehen ist. Bei einem kurzen Spaziergang bietet sich die Möglichkeit an, sprichwörtlich mit einem Bein in Europa und mit dem anderen in Amerika zu stehen. Weiterfahrt zur isländischen Hauptstadt. Wir empfehlen am letzten Abend in das trubelige Nachtleben der modernen Stadt einzutauchen. Reykjavik bietet eine bunte Kneipenszene mit urbanem Flair. Eine Nacht in Reykjavik. Ca. 300 km/ca. 4,5 Std. (Frühstück)

8. Tag Reykjavik - Keflavik

(Sonntag) Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise oder Verlängerung. Ca. 50 km/ca. 45 Min. (Frühstück)

Inklusivleistungen:

  • Gruppenreise lt. Reiseverlauf im Bus (2.-7.Tag)
  • Transfers ab/bis Keflavik
  • 7 Nächte in Hotels der Mittelklasse in Zimmern mit Bad (DB1X)
  • 7x Frühstück, 2x Abendessen
  • Deutschsprechende Reiseleitung (2.-7.Tag)
  • Ausflüge und Eintritte: Museum Glaumbaer
  • Reiseführer

Hinweis:

  • Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
    (außer an garantierten Terminen)
    (siehe Punkt 7 AGB)
  • Maximalteilnehmerzahl: 24 Personen
  • Mindestalter: 12 Jahre
  • Gesamtstrecke: ca. 1.850 km
  • Der Transfer vom/zum Flughafen erfolgt zu allen Flügen, auch bei Verlängerung, bei Angaben der Flugzeiten bzw. Flugzeitenänderungen.
  • Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen die Entstehungsweise von Polarlichtern.
  • Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.

Ihr Reisezeitraum:

Sonntags: 7.2., 7.3.*, 21.3.

*Garantierte Durchführung

Ihr Sparvorteil:

Frühbucher: EUR 70 pro Person bei Buchung bis 31.8., danach EUR 50 pro Person bei Buchung bis 31.10.

Kundeninformation

Zusatznächte: Reykjavik: Anf H, Leistung: KEF30010B (DB1F Doppelzimmer bzw. Einzelzimmer)

Hinweise: Frühstückspaket bei frühen Abflügen am Abreisetag im Hotel Klettur, Anf Z, Leistung: KEF10598 (PX).

W2627

  • Unsere Empfehlung
  • Highlights des Golden Circle
  • Eisige Gletscherlagune Jökulsarlon mit Diamond Beach
  • Diamond Circle im Norden mit Hauptattraktion Myvatn
  • Hidden Gem - Islands malerische Ostfjorde

Je nach gewähltem Reisedatum oder Reiseveranstalter können die in dieser Hotelbeschreibung genannten Leistungen vom tatsächlichen Angebot abweichen. Eine Beschreibung mit allen zu Ihrer Reisezeit verbindlich geltenden Leistungen finden Sie im Buchungsbereich. Wählen Sie Ihr Reisedatum aus und klicken Sie auf den Link am Angebot. Bei Pauschalreisen klicken Sie im Angebot auf „Details“ bzw. das Flugzeugsymbol. Unterhalb der Fluginformationen erscheint dann der Link „Hotelbeschreibung anzeigen“.

Island - die nordische Elfeninsel aus Feuer und Eis.

Die im Europäischen Nordmeer liegende Inselrepublik bezaubert durch faszinierende Landschaften mit Gletschern, brodelnden Vulkanen, tosenden Wasserfällen, warmen Quellen und imposanten Geysiren. Inseltypisch sind die zerklüfteten Fjorde und die mit Moos bewachsenen Lava-Ebenen. Eine große Menge der 330.000 Einwohner (ohne Elfen und Zwerge) lebt in buntbemalten Häusern, in idyllischen und ursprünglichen Fischerdörfern. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Anders in der weltoffenen Inselhauptstadt Reykjavík - sie ist der wichtigste Handelsplatz und industrieller sowie kultureller Mittelpunkt der Insel.

Mit über 100.000 Quadratkilometern ist Island die zweitgrößte Insel Europas, nach dem Vereinigten Königreich, und die größte Vulkaninsel der Welt. Kein Wunder, denn hier stoßen die euro-asiatische und die amerikanische Erdplatte aufeinander. Das Ergebnis dieser Begegnung sind rund 200 Vulkane, von denen etwa 30 noch aktiv sind. Die Vulkanausbrüche führen immer wieder zu Veränderungen der geothermalen Zonen. Diese Aktivitäten verschaffen Island eine der wichtigsten Ressourcen: die heiße Wasserkraft. Sie wird als Energiequelle genutzt und vor allem im Großraum Reykjavík zur Beheizung verwendet. Auf der ganzen Insel ist das Naturschauspiel der zahlreichen Geysire in seinen unterschiedlichen Ausprägungen zu bewundern - mit Wasserfontänen bis zu 60 Metern Höhe.

Für Mitteleuropäer ist es schwer vorstellbar, doch Klima und Beschaffenheit dieser eindrucksvollen Insel in der Nähe des Polarkreises sorgen für erstaunlich gute Lebensbedingungen. Mit über 78 Jahren bei Männern und fast 83 Jahren bei Frauen hat die isländische Bevölkerung eine der höchsten Lebenserwartungen der Welt. Die ersten Besiedlungen erfolgten vermutlich im späten 9. Jahrhundert, als sich der norwegische Wikinger Ingólf Arnarson und seine Weggefährten hier niederließen.

Heute lebt über die Hälfte der isländischen Bevölkerung in den Küstenregionen und im Großraum Reykjavík; die restlichen Einwohner leben vor allem in größeren Städten wie Akureyri, Selfoss, Egilsstadir und Vík. Das Hochland ist weitestgehend unbesiedelt und idealer Ausflugsort für all diejenigen, die abschalten und Natur pur genießen wollen. Weite Landesteile sind von erkalteter Lava, Gletschern, Seen und Sandwüsten bedeckt. Trotz der wenig markierten Wege ist Wandern die bevorzugte Freizeitbeschäftigung vieler Isländer und Urlauber.

Untrennbar ist Island mit Elfen und Zwergen verbunden. Sie sollen hier zwischen den Felsen der Insel leben, in friedlicher Gemeinschaft mit der Inselbevölkerung. In der Elfenstadt Hafnarfjördur bei Reykjavík gibt es sogar eine Elfenschule und ein Museum, in dem sich Island-Reisende über die Elfen und ihre Lebensart informieren können.

Im Norden der Insel liegt die beliebte Hafenstadt Akureyri. Sie gilt unter den Einwohnern als die Perle des Nordens und ist mit etwa 18.100 Einwohnern die viertgrößte Stadt Islands. Im Verkehrs- und Kulturzentrum des Inselnordens sind die Fischverarbeitung, der Schiffsbau, der Exporthafen und die Leichtindustrie die wichtigsten Wirtschaftssektoren. Akureyri ist ebenso bekannt für das angenehme Klima. Die Niederschläge sind für Island niedrig und die Sommer recht warm. Akureyri liegt am Fjord Eyjafjördur und wird von bis zu 1.400 Meter hohen Bergen umgeben. Die zahlreichen Grünflächen tragen zum Ruf als schönste Stadt der Insel bei. Einen ebensolchen Stellenwert nimmt der südlich des modernen Stadtzentrums liegende alte Stadtteil "Fjaran" ein, mit seinen nostalgischen Holzgebäuden. In Akureyri bleibt fast unbemerkt, dass nur 50 Kilometer entfernt der südliche Polarkreis beginnt.

Als das "Pompeji des Nordens" gilt die Insel Heimaey. 1973 brach hier ein Vulkan aus und verwüstete die größte der Westmänner-Inseln. Der Ort Heimaey liegt auf einem hügeligen Felsen und wird von Hafen und Flughafen umgeben. Heute wohnen hier etwa 4.000 Menschen, die sich untereinander kennen und das zehn Kilometer entfernte Island tatsächlich als "Festland" bezeichnen. Die übrigen 14 Westmänner-Inseln vor der isländischen Südküste sind unbewohnt und dienen als Weideland für Schafe, die im Frühjahr ausgesetzt und im Herbst wieder eingesammelt werden. Die Westmänner-Inseln sind zudem ein wichtiges Vogelreservat, unter denen die Millionen Papageientaucher den Platz als Wahrzeichen der Westmänner-Inseln einnehmen.

Im Nordwesten Islands sind die Hafenstädte und Fischerdörfchen vor allem wegen der verträumten Fjorde und den imposanten Wasserfällen, wie dem Dynjandi-Wasserfall, eine Reise wert.

Was wörtlich übersetzt ganz banal "Rauchbucht" heißt, ist die weltberühmte Stadt Reykjavík. Sie ist das Zentrum des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens auf Island. Etwa 200.000 Menschen leben im Großraum der modernen Inselhauptstadt, die eine bedeutende Rolle im Nationalbewusstsein einnimmt. Reykjavík liegt malerisch eingebettet an einer von Bergen umgebenen, riesigen Bucht. Schon seit Ewigkeiten dienen der Stadt heiße Quellen als natürliche Heizung. In der vielfältigen Stadt lösen sich traditionelle Holzhäuser mit modernen Büro- und Verwaltungsgebäuden ab und geben der Stadt ein weltoffenes, einzigartiges Flair. Neben prominenten Sehenswürdigkeiten wie der Kirche Hallgrímskirkja und dem Konzerthaus Harpa, sorgen einladende Restaurants, Cafés, das ausgeprägte Nachtleben und vielfältige, kulturelle Highlights für den ganz besonderen Charme dieser Stadt. Historische und weltpolitische Ereignisse spielten sich im Haus Höfdi ab. Hier fand das entscheidende Treffen zwischen Ronald Reagan und Michael Gorbatschow zu Zeiten des Kalten Krieges (1986) statt - der Auftakt zur bedeutendsten Nachkriegsepoche.

Von immenser Bedeutung für das Inselleben war die erste Zusammenkunft des isländischen Parlaments in Thingvellir. Hier wurde am 17. Juni 1944 die unabhängige Republik Island ausgerufen. Seit diesem bedeutenden Ereignis trifft man sich alljährlich, um am Nationalfeiertag die Staatsgründung zu zelebrieren. Ein landschaftliches Highlight ist der 50 Quadratkilometer große und 1930 zum Nationalpark erklärte Thingvellir-Nationalpark. Seit 2004 genießt er den Schutz als Welterbe der UNESCO.

Ländername:

Republik Island

Hauptstadt:

Reykjavík (etwa 121.000 Einwohner)

Staatsform:

Island ist eine parlamentarische Republik.

Lage und Klima:

Aufgrund des Golfstromes ist das Klima auf Island recht mild, jedoch deutlich kälter als in Mitteleuropa. Die Sommer sind eher kühl und regnerisch mit Tagesdurchschnittswerten unter 15 Grad Celcius. Die Winter sind mild mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ende August lässt sich das farbenprächtige Nordlicht bewundern. Die Dauer von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang beträgt in den Sommermonaten nur zwei Stunden.

Bevölkerung:

Auf Island leben rund 330.000 Menschen.

Sprachen:

Die Amtssprache ist Isländisch. Mit Englisch, Dänisch und Deutsch kommt man gut zurecht.

Währung:

Die Landeswährung ist die Isländische Krone (ISK). 1 Euro = 154,65 ISK (Stand 06.03.2014).

Maße und Gewichte:

Auf Island gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz; Zwischenstecker nicht erforderlich.

Zeitunterschied:

MEZ - 1; Sie müssen also Ihre Uhr um eine Stunde zurückstellen.

Auskunft:

Isländisches Fremdenverkehrsamt, Rauchstraße 1, D-10787 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 - 505 042 00, E-Mail: info@icetourist.is, Internet: www.visiticeland.com.

Einreise:

Staatsbürger von Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise einen mindestens noch drei Monate gültigen Reisepass oder Personalausweis. Seit dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig. Kinder benötigen beim Grenzübertritt ein eigenes Reisedokument wie einen Kinderreisepass, einen Reisepass oder einen Personalausweis.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Hausarzt. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die im Falle einer Behandlung vorgelegt werden muss. Die EHIC ersetzt seit dem 1. Juni 2004 den Auslandskrankenschein Formular E 111.

Fotografieren:

Island bietet traumhafte Farben und eine Vielzahl interessanter landschaftlicher Motive. Bitte fragen Sie Menschen um Erlaubnis, bevor Sie sie fotografieren. Bitte achten Sie bei öffentlichen Gebäuden auf Hinweisschilder, die auf ein eventuelles Fotografierverbot aufmerksam machen.

Die Blaue Lagune:

Auch im rauen Island gibt es eine Blaue Lagune - sie liegt allerdings nicht an türkisblauem Meer und weißen Sandstränden. Die Blaue Lagune ist ein Abwassersalzsee des geothermischen Kraftwerks in Svartsengi. In diesem Hochtemperaturgebiet erreichen die Salzwasserquellen Temperaturen bis zu 240 Grad Celsius. Dem mineralienreichen Abflusswasser des Kraftwerks wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Deshalb wurde hier ein Thermalbad für 700 Badegäste eröffnet. Bei einer Wassertemperatur von etwa 38 Grad Celsius lassen sich die niedrigen Lufttemperaturen einfacher verdrängen. Für das umweltfreundliche Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur wurde die Blaue Lagune im Oktober 1999 mit dem Umweltpreis des isländischen Fremdenverkehrsrates ausgezeichnet.

Gullfoss:

Der "Goldene Wasserfall" - so lautet die wörtliche Übersetzung von Gullfoss - ist ein Wasserfall des Gletscherflusses Hvítá, der in zwei Stufen 32 Meter tief hinabstürzt.

Hekla:

Angsteinflößende Berühmtheit erreichte der 1.491 Meter hohe Vulkan. Hekla war im Mittelalter sogar in ganz Europa als das "Tor zur Hölle" berüchtigt. Glücklicherweise liegt sein letzter großer Ausbruch schon über 60 Jahre zurück, wenn auch kleinere im Januar 1991 und März 2000 stattfanden. Jahrhundertelang zerstörte der Hekla fruchtbare Weidegebiete der geplagten Inselbevölkerung.

Perlan:

Ein touristisches Highlight der Inselhauptstadt ist das Perlan ("Perle"). Dieser Warmwasserspeicher steht auf einer Anhöhe in einer Glaskuppel. Durch vier Tanks, die mit 24 Millionen Litern brodelndem Thermalwasser gefüllt sind, bleibt es permanent warm. In der 1.000 Quadratmeter großen Fläche befinden sich auch ein Wintergarten mit Palmen, Feigenbäumen, eine Simulation des Geysirs Strokkur und ein Restaurant, das sich pro Stunde um 360 Grad dreht. Zudem gibt es eine Aussichtsplattform mit Blick über die ganze Stadt.

Skógafoss:

Vom höchsten Wasserfall Islands stürzen bei einer Falltiefe von 60 Metern immense Wassermassen hinab.

Strokkur:

Der Strokkur ist als aktiver Geysir (Springquelle) ein häufig besuchter Publikumsmagnet. Alle fünf bis zehn Minuten speit das "Butterfass" eine bis zu 35 Meter hohe Fontäne aus.

Island.

Jens Willhardt und Christine Sadler, Michael Müller, 2015. Ein 730-seitiges Reisehandbuch mit aktuellen, umfangreichen Informationen und ausführlichen, ehrlichen Texten zu Island.

Städteführer Reykjavik: Reiseführer mit Faltkarte.

Sabine Barth, Vista Point, 2016. Sehr kompakter Cityguide mit ausfaltbarerer Karte und den wichtigsten Informationen zur Hauptstadt Islands. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Reise Know-How CityTrip Reykjavík.

Alexander Schwarz und Sabine Burger, Reise Know-How Verlag Rump, 2016. Umfangreicher Cityguide mit Extrakarte und ausführlichen Informationen.

Island ist ein einzigartiges Urlaubsziel, das seine Gäste auf unterschiedliche Art bezaubern kann. Die für Mitteleuropäer eher unbekannte Natur ist es immer wert, auf kleinen oder ausgeprägten Wanderungen erlebt zu werden. Die zahlreichen Wasserfälle, Geysire und Vulkane sind landschaftliche Besonderheiten, die der ganzen Familie für immer in Erinnerung bleiben werden.

Daneben bietet Island eine ganz eigenartige Besonderheit: die Welt der Elfen! Der Kult um die Existenz von Fabelwesen ist das ideale Medium, das Interesse und die Begeisterung der Kinder für die Ausflüge zu den Naturschauspielen zu wecken. Besuchen Sie doch einmal das Elfen-Museum in Hafnarfjördur. Als Vorbereitung auf eine Reise ins Reich der Elfen empfiehlt sich die 2011 erschienene Neuausgabe von "Die Elfe im Schlafsack" von Wolfgang Müller, veröffentlicht im Verbrecher Verlag. Es vermittelt den Kindern die Zusammenhänge zwischen Elfen und Island.

Ein durchaus wirklicher aber nicht minder aufregender und eindrucksvoller Ausflug für Groß und Klein, ist eine Wal- und Delphinbeobachtung, an der man in Stykkishólmur und Kevlavík teilnehmen kann. Ein nasses Vergnügen ist ein entspannender Ausflug zur "Blauen Lagune". In der illustren Badeumgebung kann die ganze Familie bei 38 Grad Celsius warmem Wasser relaxen. Ein unauslöschliches Naturschauspiel ist die Mitternachtssonne. Die Sommernächte sind durchgängig hell und speziell im Norden lässt sich im Juni die Mitternachtssonne am besten beobachten.

Das Klima für Keflavik

°C
Lufttemperatur °C
Wassertemperatur °C
Sonnenstunden
1
2
4
5
6
5
6
5
4
3
1
1
Regentage
10
8
9
9
10
10
10
9
9
9
9
8