Panoramaroute von Bled nach Triest
Bled
7 Nächte, ab 24.4.2027, Doppelzimmer Standard, Laut Programm
Ihr Hotel
Reiseart:
Aktivreise, Radreise
Von den glasklaren Seen des Triglav Nationalparks bis zur lebendigen Hafenstadt Triest führt diese Radreise durch zwei Länder voller landschaftlicher, kultureller Vielfalt und kulinarischer Highlights. In Bled, mit seiner Insel im türkisfarbenen See, starten Sie mit dem wohl schönsten Postkartenmotiv Sloweniens, bevor Sie entlang klarer Flüsse und durch sanfte Täler den Bohinjer See erreichen. Auf der Fahrt durch das Socatal begleiten Sie smaragdgrünes Wasser, spektakuläre Schluchten und beeindruckende Berglandschaften. Jenseits der Grenze empfängt Sie das malerische Friaul mit der mittelalterlichen Stadt Cividale und den sanften Hügeln des Collio, in denen Wein und Kulinarik zum Genießen einladen. Über die lebendige Kulturhauptstadt Görz und das slowenische Karstplateau rollen Sie schließlich hinab zur Adria – nach Triest, wo italienisches Lebensgefühl und die angenehme Meeresluft den perfekten Abschluss bilden.
Leistungen:
Rundreise/Individuelle Verlängerungen, Rundreise/Tägliche Abfahrten, Verpflegung/Täglich Frühstück inklusive
Reiseverlauf:
1. Tag: Bled
Individuelle Anreise nach Bled. Der Ort ist das Juwel am Rande des Triglav-Nationalparks. Erkunden Sie das Städtchen am Ufer des Gletschersees mit der hoch oben thronenden Burg und der berühmten Insel mitten im See. Das wohl bekannteste Fotomotiv Sloweniens. Eine Nacht in Bled.
2. Tag: Bled - Bohinjer See
Der Bleder See, auch bekannt als das Juwel der Julischen Alpen, ist der glitzernde Ausgangspunkt dieser Radreise. Der Radweg entlang der klaren Sava Bohinjka führt Sie durch ein grünes Tal und idyllische Bergdörfer bis nach Bohinjska Bistrica und zum Bohinjer See inmitten einer alpinen Postkartenidylle. Alternativ fahren Sie auf die Hochebene von Pokljuka, im Herzen des Triglav-Nationalparks und auf einer traumhaften Panoramastraße zum See. Eine Nacht am Bohinjer See. Höhenmeter: + 320 m/- 270 m/ca. 33 km (Frühstück)
3. Tag: Bohinjer See - Tolmin/Umgebung
Vom malerischen Bohinjer See führt Sie die Radroute durch ein ruhiges Tal wieder zurück nach Bohinjska Bistrica. Per Bahn durchqueren Sie den längsten Tunnel Sloweniens in das Nachbartal (inklusive) und genießen anschließend eine lange Abfahrt bis zur smaragdgrünen Soca. Flussaufwärts radeln Sie bis nach Tolmin. Wer stattdessen die Bergstraße zum Hochplateau Soriška Planina wählt, verlängert die rauschende Abfahrt ins Socatal um ein spektakuläres Panoramaerlebnis. Eine Nacht in Tolmin bzw. der Umgebung. Höhenmeter: + 550 m/- 590 m/ca. 37 km (Frühstück)
4. Tag: Tolmin/Umgebung - Cividale del Friuli/Umgebung
Begleitet vom leuchtenden Grün der Soca radeln Sie durch ein von hohen Bergen umrahmtes Tal. Bei Kobarid queren Sie eine eindrucksvolle Soca-Schlucht über eine schmale Brücke, an der Sie garantiert für ein Foto anhalten, bevor es weiter Richtung italienischer Grenze geht. Entlang des Flusses Natisone erreichen Sie die wunderschöne Altstadt von Cividale del Friuli. Alternativ wählen Sie die Passstraße und werden für Ihre Anstrengungen mit einer landschaftlich großartigen Hochgebirgsfahrt und tollen Ausblicken belohnt. 2 Nächte in Cividale del Friuli bzw. der Umgebung. Höhenmeter: + 590 m/- 650 m/ca. 46 km (Frühstück)
5. Tag: Rundfahrt Collio
Der heutige Radtag steht ganz im Zeichen des Genusses. In der slowenisch-italienischen Grenzregion sind Sie in der traumhaften Hügellandschaft des Collio unterwegs. Weinreben, soweit das Auge reicht, gesäumt von unzähligen Weingütern mit Verkostungsmöglichkeiten, bevor Sie den Abend mit Köstlichkeiten der italienischen Küche ausklingen lassen können (fakultativ). Höhenmeter: + 540 m/- 540 m/ca. 48 km (Frühstück)
6. Tag: Cividale del Friuli/Umgebung - Görz
Von Cividale del Friuli folgen Sie den Weinbergen in ein stilles Tal bis zur slowenischen Grenze. Eine kurvenreiche Serpentinenstraße bringt Sie über einen Bergrücken in das reizvolle Socatal nach Kanal ob Soci. Der Fluss schimmert hier in faszinierenden Blau- und Grüntönen und begleitet Sie bis zur imposanten Solkanobrücke. Schließlich erreichen Sie Görz, die lebendige Kulturhauptstadt mit italienischem Flair und mitteleuropäischer Eleganz. Eine Nacht in Görz. Höhenmeter: + 660 m/- 710 m/ca. 53 km (Frühstück)
7. Tag: Görz - Triest
Nach wenigen Pedaltritten geht es über die Grenze nach Slowenien und Sie radeln durch die schöne Weinberglandschaft, bevor Sie ein Karstplateau erklimmen. Von hier eröffnen sich beeindruckende Blicke über die
tiefblaue Adria und die Bucht von Triest. Durch idyllische Ortschaften rollen Sie zurück nach Italien, wo die lebendige Hafenstadt Triest mit mediterranem Flair und unverwechselbarem Lebensgefühl auf Sie wartet. Eine Nacht in Triest. Höhenmeter: + 510 m/- 600 m/ca. 47 km (Frühstück)
8. Tag: Triest
Individuelle Abreise oder Verlängerung. (Frühstück)
Inklusivleistungen:
- Radreise lt. Reiseverlauf
- Transfers und Busfahrten lt. Reiseverlauf
- Bahnfahrt Bohinjska Bistrica – Podbrdo exkl. Radbeförderung
- 7 Nächte in Hotels der Mittelklasse und in landestypischen Unterkünften (DG1X Doppelzimmer, EG1X Einzelzimmer)
- 7x Frühstück
- Gepäckbeförderung
- Navigations-App, GPS-Daten und Routenbuch (digital)
Hinweis:
- Fahrrad nicht inklusive
- Gesamtstrecke: 264 km
- Streckencharakteristik: Sie radeln überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen. Nur wenige Teilstücke führen auch auf stärker befahrenen Straßen. Überwiegend asphaltiert, kürzere Abschnitte auf gut fahrbaren Schotterpassagen. Die Streckenführung ist leicht hügelig bis hügelig, es sind teilweise auch längere Anstiege zu bewältigen. An 3 Tagen sind anspruchsvolle Alternativstrecken über beeindruckende Passstraßen möglich.
- Die Radtouren sind nicht geführt.
- Rücktransfer inkl. Radbeförderung nach Bled jeden Donnerstag und Samstag (mind. 2 Personen), nicht inklusive, vorab buchbar.
- Radticket für Bahnfahrt Bohinjska Bistrica – Podbrdo in Eigenregie, ca. EUR 2 pro Rad
- Anreise per Bahn nach Bled Lesce und per Bus in das Zentrum
- Flughafen Klagenfurt: Per Bahn zum Hauptbahnhof Klagenfurt und per Flixbus nach Bled (Dauer: ca. 1,5 Stunden) oder per Bahn nach Bled (Dauer: ca. 2 Stunden)
- Flughafen Ljubljana und mit dem Shuttle nach Bled (Dauer: ca. 1 Stunde)
- Parkinformationen: Parkplatz Želece ca. EUR 15 pro Tag, zahlbar vor Ort.
- Unterkunfts- und Programmänderungen vorbehalten.
Ihr Reisezeitraum:
Täglich: 24.4.-2.10.
Kundeninformation
Transfer: Anf FIT, Leistung LJU01402: Rücktranster (TO1).
Zusatznächte: Anf H, Leistung LJU01402BT: Bled (DG1F Doppelzimmer, EG1F Einzelzimmer), Triest (DG2F Doppelzimmer, EG2F Einzelzimmer).
Fahrräder: Anf FIT, Leistung LJU01402: Leihrad (XR1), Leihrad Plus (XR2), Elektrofahrrad (ER1), Mitnahme des eigenen Fahrrads (XR3).
Hinweise: Kurtaxe am Ort zu zahlen.
G2727
Ihre Vorteile
- Beeindruckende Berge, glasklare Flüsse und abwechslungsreiche Landschaften entdecken
- Von den Julischen Alpen bis an das Mittelmeer
- Genießen Sie Triest mit mediterranem Flair und italienischer Lebensfreude
Je nach gewähltem Reisedatum oder Reiseveranstalter können die in dieser Hotelbeschreibung genannten Leistungen vom tatsächlichen Angebot abweichen. Eine Beschreibung mit allen zu Ihrer Reisezeit verbindlich geltenden Leistungen finden Sie im Buchungsbereich. Wählen Sie Ihr Reisedatum aus und klicken Sie auf den Link am Angebot. Bei Pauschalreisen klicken Sie im Angebot auf „Details“ bzw. das Flugzeugsymbol. Unterhalb der Fluginformationen erscheint dann der Link „Hotelbeschreibung anzeigen“.
Zielgebiet
Slowenien liegt im Südosten von Europa und grenzt an die Staaten Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien. Rund zwei Millionen Menschen leben in der ehemaligen Teilrepublik Jugoslawiens. Die Hauptstadt des Landes ist Ljubljana - mit 280.000 Einwohnern der zentrale Verkehrsknotenpunkt Sloweniens. Eine der fünf historischen Regionen ist die Primorska, das slowenische Küstenland, das von der slowenischen Adriaküste im Süden bis zu den Julischen Alpen im Norden reicht. Die Meeresküste des Landes erstreckt sich über 45 Kilometer. Die Nähe zu Triest erklärt den italienischen Lebensstil der Bewohner. Die Adriaküste bietet mondäne Badeorte ebenso wie idyllische Orte mit Altstädten im venezianischen Stil. Olivenhaine und Weingärten prägen das Bild der Primorska. Sehenswert sind die unzähligen Tropfsteinhöhlen und Salinen, die zum Teil bereits seit dem 13. Jahrhundert existieren. Ausgewiesene Naturschutzgebiete sind die Heimat von über hundert Vogelarten.
Zu den kulinarischen Spezialitäten zählen erlesene Weine und der berühmte getrocknete Schinken. Fischgerichte und Meeresfrüchte stehen häufig auf dem Speiseplan. Während der Jagdzeit gilt dies auch für Wildgerichte. Durch die geographische Nähe spielt auch die italienische Küche eine entscheidende Rolle.
Bedeutende Orte an der Küste sind Piran, Koper und Izola, die sich ihren mittelalterlichen Charme vielfach erhalten konnten. Portoroz ist der größte Bade- und Kurort der Gegend mit zahlreichen Thermalbädern und gehobenen Hotels. Auf dem Weg ins Landesinnere stößt man auf die romantischen Dörfer des slowenischen Istriens. Außerdem ist die Region der Herkunftsort der edlen Lipizzaner-Pferde. Diese erhielten ihren Namen von dem Ort Lipica, in dem es schon 1580 ein Gestüt gab. In dem beliebten Touristenort erwartet die Besucher heute neben einer Reitschule und einem Golfplatz auch ein großes Spielkasino.
Neben dem Weinanbau trägt vor allem der Tourismus zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region bei. Mehrere Millionen Urlauber genießen jedes Jahr die warmen Sommer im mediterranen Klima. Slowenien war lange Zeit Teil der Republik Jugoslawien und erkämpfte sich seine Unabhängigkeit 1991 in einem kurzen Krieg. Fortan entwickelte sich das Land schnell zu einem demokratischen Staat. Im Jahr 2004 wurde Slowenien sowohl Mitglied der NATO als auch der Europäischen Union.
Orte
Ljubljana vereint das Bild einer bodenständigen österreichischen Stadt mit mediterranem Flair. Die Hauptstadt Sloweniens mit ihren 280.000 Einwohnern ist auch unter dem Namen Laibach bekannt. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz. Dort und auf der Burg finden jeden Sommer große Musikveranstaltungen statt. Besonders an Samstagen lädt der große Wochenmarkt zum Bummel ein. Entspannung finden die Besucher auf den Ljubljanica-Terrassen, die vor allem am Wochenende ein beliebter Treffpunkt sind.
Die einzige Seehafenstadt an der slowenischen Adria ist Koper. Venezianisches Flair spiegelt sich in den verwinkelten Gassen der Altstadt mit ihren Geschäften und Goldschmieden wider. Strandbäder, Diskos und Sportanlagen locken auch viele junge Menschen in die Stadt. Am Tito-Platz befindet sich der gotische Prätorenpalast, einst Residenz der Statthalter Venedigs. Vom Café Loggia aus genießt man den Blick auf die Domkirche Stolnica mit ihrem frei stehenden Glockenturm.
Izola ist eine typische Fischerstadt. Der alte Teil des Ortes liegt auf einer kleinen Insel, deren Besiedlung bereits im ersten Jahrhundert begann. Nach dem Abriss der Stadtmauer im 19. Jahrhundert wurde mit dem Material das Meer zwischen Insel und Festland aufgeschüttet. Malerische Cafés und Restaurants laden ebenso zu einem Besuch ein wie die alten Paläste und Kirchen. Nicht nur für Historiker sind die Überreste des alten römischen Hafens Haliaetum einen Besuch wert. Im nahegelegenen Yachthafen finden 620 Schiffe mit bis zu 30 Metern Länge Platz. Tennisplätze, ein Einkaufszentrum, ein Spielkasino und eine Bar in unmittelbarer Nähe runden das Freizeit-Angebot ab.
Nahe der Grenze zu Kroatien liegt die 4.100 Einwohner zählende Kleinstadt Piran. Die malerische Altstadt erstreckt sich auf einer etwa einen Kilometer langen, spitz zulaufenden Landzunge. An den Geburtsort des Komponisten Guiseppe Tartini erinnert der gleichnamige Platz, der das Zentrum des städtischen Lebens verkörpert. Auf der Anhöhe über der Stadt steht die Sankt-Georgs-Kathedrale mit ihrem Campanile, der dem venezianischen Markusturm nachempfunden ist. Gerade bei Sonnenuntergang ist das Panorama von hier oben atemberaubend.
Portoroz bedeutet auf Deutsch "Rosenhafen". Der Ortsteil von Piran ist der bedeutendste Kur- und Badeort der Region und besticht durch sein riesiges Freizeitangebot. Parasailing, Tennis und Minigolf stehen für die Besucher bereit. An der geschmückten Strandpromenade können Tretboote ausgeliehen werden. Während im Frühjahr in Portoroz die gediegene Kuratmosphäre dominiert, steht der Sommer im Zeichen von Action und Events.
Kranjska Gora lädt ganzjährig die Besucher ein. Zwischen den Julischen Alpen und den Karawanken im äußersten Nordwesten gelegen, lädt der Ort vor allem zum Wintersport ein. Alljährlich gibt sich die Weltelite des Skisports hier ein Stelldichein. Auf den Gipfeln der Fast-Dreitausender kommen jedoch auch Hobby-Skifahrer auf ihre Kosten. Der nahegelegene Jasna-Stausee friert im Winter zu und lädt zum Schlittschuhlaufen ein. Nur eineinhalb Stunden Fußweg entfernt befinden sich die berühmten Skiflugschanzen von Planica. Wandern, Extrem- und Funsportarten bilden das Sommerprogramm in Kranjska Gora.
Wissenswertes
Ländername:
Republik Slowenien
Hauptstadt:
Ljubljana (280.000 Einwohner)
Verwaltung:
Slowenien ist in 210 Gemeinden gegliedert. Zwischen diesen und dem Gesamtstaat gibt es keine weitere administrative Ebene.
Lage und Klima:
Slowenien liegt im südlichen Zentraleuropa zwischen Österreich, Italien, Kroatien und Ungarn. Das Klima zeichnet sich durch gemäßigte Temperaturen aus. In der Gegend entlang der Adriaküste dominieren mediterrane Einflüsse, so dass es hier trockener und milder ist.
Höchste Erhebung:
Der Triglav (2.864 Meter) im gleichnamigen Nationalpark.
Fläche:
20.273 km²
Bevölkerung:
Zwei Millionen Einwohner
Sprachen:
Slowenisch. Deutsch wird in Slowenien gut verstanden.
Währung:
Die Währung in Ländern, die an der Währungsunion teilnehmen, ist der Euro.
Maße und Gewichte:
Es gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.
Strom:
220 Volt, 50 Hertz. Adapter sind teilweise erforderlich.
Zeitunterschied:
MEZ + 1. Sie müssen also Ihre Uhr ganzjährig eine Stunde vorstellen.
Auskunft:
Slowenisches Fremdenverkehrsamt, Maximiliansplatz 12a, 80333 München, Telefon: +49 (0) 89 - 291 612 02, Fax: +49 (0) 89 - 291 612 73, Slowenisches Tourismusbüro, Opernring 1/R/4/447, A-1010 Wien, Telefon: +43 (0) 1 - 715 40 10, Fax: +43 (0) 1 - 713 81 77, E-Mail: info@slovenia.info, Internet: www.slovenia.info.
Einreise:
Deutsche und österreichische Staatsangehörige benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass oder einen gültigen Personalausweis. Seit dem 26. Juni 2012 benötigen alle Kinder ab der Geburt ein gültiges Reisedokument mit Lichtbild bei Grenzübertritt.
Gesundheit:
Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.
Sehenswertes
Lipica:
In der steinigen Karst-Landschaft liegt das Kulturdenkmal von internationalem Ruf. 1580 gründete Erzherzog Karl II. hier das Gestüt, aus dem die weltbekannten Lipizzaner hervorgingen. Inmitten malerischer Alleen gelegen, ist das Gestüt heute ein Anziehungspunkt für Touristen. Diese können sich an der Eleganz der weißen Hengste und den Vorführungen der klassischen Reitkunst erfreuen. Bei einer Führung erhalten die Besucher Einblicke in die Geschichte des Gestüts und in die Geheimnisse der Zucht der wertvollen Tiere.
Ljubljana:
Zentrale Sehenswürdigkeit der Hauptstadt ist die Burg hoch über der Stadt. Die beiden Trausäle, die Burgkapelle und der Aussichtsturm können besichtigt werden. Für die nötige Erfrischung danach sorgt ein hübsches Café. Im Stadtinneren befindet sich der nach dem Dichter France Preseren benannte Platz. Hier steht die Franziskanerkirche, deren Wandfresken und Deckenmalereien eindrucksvoll sind. Über die Drei Brücken, eine architektonische Besonderheit der Stadt, gelangt man zur Altstadt. Für die Freunde des Altertums sind die Überreste der Stadtmauer des antiken Emona sehenswert. Ihr Grundstein wurde angeblich bereits 14 vor Christus durch Kaiser Augustus persönlich gelegt.
Piran:
Das Seefahrtsmuseum befindet sich in dem klassizistischen Palast Gabrielli am Hafen. Hier wird die Geschichte des Seewesens der Region ausführlich dargestellt. Das Verfahren der Salzgewinnung wird ebenso anschaulich gezeigt wie der Handel von der Urgeschichte bis zum Mittelalter. Zahlreiche Schiffsmodelle von der Galeere bis zum großen Segelschiff können besichtigt werden. Der Sankt-Georgs-Dom auf einem Hügel über der Stadt beherbergt sieben Marmoraltäre. Die Wandmalereien aus der venezianischen Malerschule und die zwei Plastiken von St. Georg sind besonders sehenswert.
Zelenci:
In dem Naturschutzgebiet befindet sich die Sava-Quelle. Die Heimat interessanter Pflanzen- und Tierarten glänzt, von den umliegenden Bergen aus betrachtet, wie ein Smaragd in der Sonne. Die Sumpflandschaft ist der Rest eines vormaligen Gletschersees. Seltene Pflanzen und Vogelarten haben in dem Moor ihre Heimat.
Lesenswertes
Baedeker Reiseführer Slowenien.
Dieter Schulze, Baedeker, 2016. Umfangreiches Reisehandbuch mit ausführlichen Texten und gut recherchierten Tipps und Adressen sowie großer Reisekarte.
Julische Alpen.
Helmut Lang, Bergverlag Rother, 2016. 53 abwechslungsreiche Touren werden in diesem Buch ausführlich in Wort, Bild, Detailkarte und Diagramm beschrieben.
Slowenien: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps.
Lore Marr-Bieger, Müller (Michael), 2014. Der leicht betagte Mercedes unter den Reisehandbüchern bietet auch für Slowenien eine unglaubliche Fülle an Text- und Bildmaterial. Die Texte sind ehrlich, subjetiv geschrieben und eignen sich ausgezeichnet sowohl zur Urlaubsvorbereitung als auch als Guide vor Ort.
Reisen mit Kindern
Auch für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern hält Slowenien attraktive Angebote bereit. In Ljubljana bildet der weitläufige Tivoli-Park das ideale Ziel für einen Familienausflug. Ob Picknick im Sommer oder Schneeballschlacht im Winter - hier finden sich vielfältige Möglichkeiten für unbeschwerten Spaß.
Vor malerischen Berggipfeln liegt inmitten eines Alpensees die einzige Insel Sloweniens: Bled am See. Eine Bootsfahrt über den See sorgt in dem beliebten Kurort ebenso für Kurzweil wie eine Kutschfahrt um den See herum.
Das Technische Museum in Bistra ist immer einen Besuch wert. Die Präsentation der Funktionsweisen alter Kreissägen und Mühlen mit Wasserantrieb begeistert die Besucher. Auch aus den Bereichen Verkehr, Jagd und Fischerei werden vielfältige Ausstellungsstücke dargeboten.
Ein ganz besonderes Naturschauspiel ist die Grotte von Postojna. Die Höhle wurde 1819 erschlossen. Über Millionen von Jahren entstanden, offenbart sie in einem Geflecht von Gängen mit mehr als 20 Kilometern Länge Einblicke in die subtilen Gewalten der Natur. Die Besichtigung erfolgt unter der Leitung erfahrener Höhlenführer. Die Besucher fahren per Zug durch die faszinierende unterirdische Welt der geheimnisvollen Stalagmiten und Stalaktiten. Die Fahrt durch die konstant 10 Grad Celsius warme Höhle dauert eineinhalb Stunden.
Zahlreiche Thermal- und Spaßbäder im ganzen Land und die vielfältigen Möglichkeiten für einen erholsamen Strandurlaub runden das Angebot für Reisende mit Kindern ab.