Ihr Hotel
Reiseart:
Aktivreise, Wanderreise
Über 800 Gletscher speisen den Inn, der am Malojapass seinen Anfang nimmt. Auf malerischen Höhenwegen folgt die Via Engiadina dem Lauf dieses Flusses. Sie passieren Silvaplana und St. Moritz und bestaunen die strahlenden Gletscher der nahen Bernina-Gruppe. Die touristischen Zentren lassen Sie bald hinter sich und Sie wandern durch verträumte Bergdörfer hin zur unberührten Berglandschaft des Schweizer Nationalparks. Seit mehr als 100 Jahren nimmt die Natur in der südöstlichsten Ecke der Schweiz ungestört ihren Lauf und so folgen Sie der Via Engiadina durch eine Berglandschaft die ihresgleichen sucht.
Leistungen:
Rundreise/Tägliche Abfahrten, Verpflegung/Täglich Frühstück inklusive
Highlights:
Maloja, Silvaplana, St. Moritz, Samedan, Bever, Zuoz, S-Chanf, Zernez
Reiseverlauf:
1. Tag: Maloja
Individuelle Anreise nach Maloja, am Malojapass zwischen dem Oberengadin und dem Bergell. Der kleine Passort begeistert mit seiner einzigartigen Lage zwischen zwei Sprach- und Kulturräumen sowie mit eindrucksvollen Blicken auf die Granitgipfel des Bergells. Ein Spaziergang entlang des Silsersees oder zum Belvedere bietet bereits am Anreisetag erste spektakuläre Ausblicke auf die Seenlandschaft des Engadins. Eine Nacht in Maloja. (Frühstück)
2. Tag: Maloja - St. Moritz
Nach dem Start in Maloja erreichen Sie nach kurzer Zeit das Heididorf Grevasalvas. Das malerische Bergdorf diente als Drehort der berühmten Schweizer Heidi-Verfilmung und verzaubert mit seinen traditionellen Steinhäusern und der ursprünglichen Alpenkulisse. Bevor Sie bei Sils beinahe den Talboden erreicht haben, führt der Weg weiter an Silvaplana vorbei nach St. Moritz. Genießen Sie unterwegs immer wieder die atemberaubende Sicht auf die Oberengadiner Seenlandschaft. Der Blick auf den tiefblauen Silsersee, den Silvaplanersee und den St. Moritzersee zählt zu den schönsten Panoramen der Region. Besonders eindrucksvoll ist das Wechselspiel zwischen glitzernden Seen, grünen Almwiesen und den schneebedeckten Gipfeln der Bernina-Gruppe. Eine Nacht in St. Motitz. Höhenmeter: + 945 m/- 780 m/ca. 22 km/ca. 7 Std. (Frühstück)
3. Tag: St. Moritz - Bever
Hoch über St. Moritz geht es weiter über den Höhenweg entlang des Piz Padella zur Alp Muntatsch. Dabei eröffnen sich immer wieder herrliche Tiefblicke auf den mondänen Kurort St. Moritz und die umliegende Seenlandschaft. Die Almregion rund um die Alp Muntatsch bietet ein authentisches Bild der traditionellen Engadiner Bergwelt mit saftigen Weiden und einer vielfältigen Alpenflora. Nach einer Rast ist der Weg in das ursprüngliche Dorf Samedan nicht mehr weit. Samedan beeindruckt mit seinen historischen Patrizierhäusern, engen Gassen und dem typisch rätoromanischen Charakter. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung in das Val Bever. Eine Nacht in Bever. Höhenmeter: + 740 m/- 1.005 m/ca. 19 km/ca. 7 Std. (Frühstück)
4. Tag: Bever - Zuoz
Entlang der Via Engiadina geht es hinauf nach Crasta Mora. Genießen Sie die Aussicht auf den Talboden und die nahen Gipfel der Bernina-Gruppe. Die Tour führt über Steinstufen und Waldwege auf eine Hochebe. Unterwegs begleiten Sie lichte Arvenwälder, die zu den charakteristischen Landschaftselementen des Engadins gehören. Immer wieder öffnen sich weite Ausblicke über das Tal und auf die markanten Berggipfel der Umgebung. Sie überqueren einen Bach oberhalb der Schlucht Val Müra und steigen nach Zuoz hinunter. Das mittelalterlich geprägte Dorf Zuoz gilt als eines der schönsten Engadiner Dörfer und besticht durch reich verzierte Fassaden, historische Plätze und elegante Patrizierhäuser. 2 Nächte in Zuoz. Höhenmeter: + 490 m/- 480 m/ca. 13 km/ca. 3,5 Std. (Frühstück)
5. Tag: Rundwanderung Nationalpark
Mit Bus oder Bahn nach S-Chanf (fakultativ). Von hier führt die Tour in den Schweizer Nationalpark, über saftige Alpwiesen in das Val Trupchun, eines der idyllischen Seitentäler des Oberengadins. Diese vielseitige Route bietet einen Einblick in die einmalige Tier- und Pflanzenwelt dieser Region. Das Val Trupchun wird oft als „Wildarena der Alpen“ bezeichnet und zählt zu den besten Beobachtungsgebieten für Steinböcke, Hirsche, Gämsen und Murmeltiere. Mit etwas Glück können Sie Greifvögel über den Hängen sehen. Die unberührte Natur des ältesten Nationalparks der Alpen vermittelt eindrucksvoll, wie sich die Landschaft ohne menschliche Eingriffe entwickelt. Später Rückfahrt nach Zuoz per Bus oder Bahn (fakultativ). Höhenmeter: + 740 m/- 1.005 m/ca. 19 km/ca. 7 Std. (Frühstück)
6. Tag: Zuoz - Zernez
In geringer Höhe dem Talboden des Oberengadins entlang führt die Wanderung durch Arven- und Lärchenwälder und vorbei an idyllischen Engadiner Dörfern. Die charakteristischen Engadiner Häuser mit ihren Sgraffito-Verzierungen erzählen von der reichen Kultur und Geschichte der Region. Sie steigen hoch zur Acla Laret und passieren Chapella. Nun überqueren Sie den Bach Punt Ota – die Grenze zwischen Unter- und Oberengadin. Von den aussichtsreichen Bergwiesen bieten sich faszinierende Ausblicke auf die weite Tallandschaft und die umliegenden Dreitausender. Über duftende Bergwiesen geht es talwärts nach Zernez. Der Hauptort des Schweizer Nationalparks gilt als Tor zu einer der ursprünglichsten Naturlandschaften Europas und verbindet alpine Tradition mit moderner Nationalparkgeschichte. Eine Nacht in Zernez. Höhenmeter: + 740 m/- 1.005 m/ca. 19 km/ca. 7 Std. (Frühstück)
7. Tag: Zernez
Heute nehmen Sie Abschied vom Engadin. Individuelle Abreise. (Frühstück)
Inklusivleistungen:
- Wanderreise lt. Reiseverlauf
- 6 Nächte in Hotels der gehobenen Mittelklasse (DG1F Doppelzimmer, EG1F Einzelzimmer)
- 6x Frühstück
- Gepäckbeförderung (1 Gepäckstück mit max. 20 Kilo pro Person)
- SchweizMobil-Plus Abonnement für ein Jahr
- Digitaler Routenverlauf inkl. Navigations-App
Hinweis:
- Gesamtstrecke: 92 km
- Streckencharakteristik: Eine aussichtsreiche Höhenwanderung für Genießer. Um die Etappenorte zu erreichen, können An- und Abstiege nicht vermieden werden. Sie benötigen eine gute Grundkondition für Wanderungen bis ca. 7 Stunden und für Aufstiege bis zu 950 Metern. Trittsicherheit ist für die Bergwanderwege im Engadin gefordert.
- Busfahrt Zuoz Staziun - S-chanf und Parc National - Zuoz, ca. CHF 12 pro Person
- Die Wanderungen sind nicht geführt.
- Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.
Ihr Reisezeitraum:
Täglich: 26.6.-12.9.
Kundeninformation
Hinweise: Kurtaxe am Ort zu zahlen.
G2727
Ihre Vorteile
- Traumhafte Höhenwege über dem Engadin
- Gletscherpanoramen der Bernina-Gruppe genießen
- Ursprüngliche Bergdörfer und Alpenlandschaften entdecken
- Einzigartige Natur im Schweizer Nationalpark erleben
Je nach gewähltem Reisedatum oder Reiseveranstalter können die in dieser Hotelbeschreibung genannten Leistungen vom tatsächlichen Angebot abweichen. Eine Beschreibung mit allen zu Ihrer Reisezeit verbindlich geltenden Leistungen finden Sie im Buchungsbereich. Wählen Sie Ihr Reisedatum aus und klicken Sie auf den Link am Angebot. Bei Pauschalreisen klicken Sie im Angebot auf „Details“ bzw. das Flugzeugsymbol. Unterhalb der Fluginformationen erscheint dann der Link „Hotelbeschreibung anzeigen“.
Zielgebiet
Die Schweiz zieht Urlauber aus ganz Europa an. Begünstigt wird dies durch ihre Lage in Mitteleuropa, umgeben von Deutschland im Norden, Liechtenstein und Österreich im Osten, Italien im Süden und Frankreich im Westen. Die Schweiz hat für jeden Urlaubswunsch die passende Antwort. Sucht man Ruhe und Erholung, bietet die Schweiz einen Aufenthalt in den Bergen. Möchte man eine kulturelle Metropole entdecken, fährt man am besten nach Bern oder Zürich. Für einen Badeurlaub am See, bieten sich der Bodensee, der Lago Maggiore oder der Genfer See an. Die Schweiz steht zurecht bei vielen Menschen als Synonym für Wälder, Bäche und liebliche Bergidylle.
Neben der Vielfalt an Landschaften gibt es in der Schweiz mehrere Amtssprachen. Je nach Lage des Kantons wird Deutsch, Italienisch oder Französisch gesprochen. In Graubünden unterhalten sich Teile der Bevölkerung in Rätoromanisch. Der Zusammenschluss zu einem "Willensstaat" erfolgte beim Rütli-Schwur. Schwyz, Uri und Unterwalden bildeten die drei Urkantone, die gegen das Habsburgerreich aufbegehrten. 1499 erlangte der Staatenbund seine Unabhängigkeit. Anno 1848 bildete sich der föderalistische Bundesstaat.
Das kleine Land in den Alpen lädt im Winter zum Skifahren ein. Fast jeder Berg oder Gletscher ist angesichts der sehr guten Infrastruktur erreichbar. Im Kanton Wallis befinden sich die meisten Berge in der Höhenlage von 4.000 Metern. Am bekanntesten ist das pyramidenförmige Matterhorn.
Wanderer, Mountainbiker und Naturliebhaber dürfen sich im Sommer über das satte Grün der Almwiesen freuen. In allen Kantonen gibt es gutbeschilderte Wanderrouten. Kinder können Kühe aus nächster Nähe in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Ganzjährig fährt der Glacier-Express durch die Schönheiten des Landes.
Die größte Stadt der Schweiz ist Zürich mit etwa 412.000 Einwohnern. Die kosmopolitische Stadt ist wirtschaftliches, wissenschaftliches und gesellschaftliches Zentrum und weist mit 32 Prozent den höchsten Ausländeranteil auf. Die Lebensqualität und damit verbunden die Lebenshaltungskosten sind auf weltweit höchstem Niveau. In der Bankenmetropole gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: vor allem in der Altstadt, am Paradeplatz oder am Bellevue.
Die Schweiz bietet auf engem Raum eine unbeschreibliche Vielfalt wie kaum ein anderes Land der Welt. Wer die Herzlichkeit und Gastlichkeit der Landsleute einmal erlebt hat, weiß mit Sicherheit, wie und wo er seinen nächsten Urlaub verbringen wird.
Orte
Der verschlafene Ort Arosa im Kanton Graubünden ist für Skifahrer und Wanderer gleichermaßen interessant. Angelegte Winterwanderwege ermöglichen es, die Umgebung des Luftkurorts mit all den schneebedeckten Bergen wie dem Rothorn zu bestaunen.
Die Sandsteinbauten der Hauptstadt Bern sind im Stil der Renaissance erbaut und in Form von Arkaden angelegt. Mehrere mittelalterliche Brunnen und Türme blieben erhalten. Diese Fakten waren für die UNESCO Grund genug, die Stadt zum Weltkulturerbe zu erheben. Wahrzeichen der Stadt ist der Zytgloggenturm mit einem Figurenspiel und einer großen astronomischen Uhr. Das Wappentier - der Bär - wurde mit dem Bärengraben wortwörtlich zum Leben erweckt. Denn in diesem Graben leben waschechte Braunbären. Einen schönen Ausblick auf die bewaldete Umgebung bietet sich vom Hausberg Gurten. Eine Standseilbahn führt vom Nachbarort Wabern hinauf.
Die zweitgrößte Stadt der Schweiz ist Genf. Im Südwesten des Landes, am Genfersee und der Rhône gelegen, ist es naheliegend, dass Französisch Amtssprache ist. Die Stadt ist Sitz der UNO, WHO und etlicher anderer bedeutender Organisationen. Die Uhrenindustrie, allen voran Rolex, hat in Genf ihren Standort gefunden.
Die eng besiedelte Stadt Basel mit etwa 175.000 Einwohnern liegt im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz. In der industriell geprägten Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Basler Münster, den Münsterplatz, den Barfüsserplatz, die Elisabethenkirche, den neuen Roche-Turm, das Spalentor, den BIZ-Turm oder das Hotel Les Trois Rois, in dem schon Chagall, Thomas Mann, die Rolling Stones, Casanova oder Goethe abgestiegen sind.
Interlaken im Berner Oberland fasziniert durch seine Lage zwischen Thuner- und Brienzer See. Schippern Sie mit dem Dampfschiff über das Gewässer. Zugleich fordert das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau auf, entdeckt zu werden. Loipen für Langläufer finden sich in unmittelbarer Nähe.
Saas-Fee gehört zu den schneesichersten Skigebieten der Alpen. Auf dem Hochplateau im Wallis dürfen sich Wintersportler auf 100 Kilometern Piste und Abfahrten bis zu 14 Kilometern verausgaben. Sogar im Sommer muss nicht auf die Bretter verzichtet werden. Drei Gletscher lassen sich befahren.
Der Kur- und Wintersportort St. Moritz steht bei der High Society ganz oben auf der Liste. Sport heißt hier neben Skifahren auch auf der natürlichen Bob- und Rodelbahn internationale Meisterschaften auszutragen. Einmal im Jahr findet das White Turf Pferderennen auf dem zugefrorenen Moritzsee statt. Die Luxushotels bieten Reisenden nach einer Fahrt mit dem Glacierexpress das passende Ambiente für einen Anschlussaufenthalt.
Zermatt im Kanton Wallis ist einer der bekanntesten Sommer- und Winterskiorte. Seine Gletscher bieten eine Piste von über 300 Kilometern. Das ganze wird gekrönt von einem Blick auf das Matterhorn und die umliegenden Berge mit einer Höhe von 4.000 Metern. Der deutschsprachige Ort ist autofrei. Erreichen kann man ihn mit der Bahn ab Visp oder Brig. Zermatt ist außerdem Start- bzw. Endstation des Glacierexpresses.
Wissenswertes
Ländername:
Schweizerische Eidgenossenschaft
Hauptstadt:
Bern
Staatsform:
Republikanischer Bundesstaat
Höchste Erhebung:
Der Dom (4.545 Meter) ist der höchste Berg der Schweiz.
Fläche:
41.285 km²
Bevölkerung:
8,3 Mio. Einwohner
Sprachen:
Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.
Währung:
Die Landeswährung ist der Schweizer Franken (CHF). 1 Euro = 1,22 CHF (Stand 06.03.2014).
Strom:
230 Volt, 50 Hertz. Adapter sind erforderlich.
Auskunft:
Schweiz Tourismus, Rossmarkt 23, D-60311 Frankfurt a.M., Schweiz Tourismus, Schwindgasse 20, A-1040 Wien. Telefon: 00800 - 100 200 29 (gratis), E-Mail: info@myswitzerland.com, Internet: www.myswitzerland.com.
Einreise:
Deutsche und Österreicher benötigen zur Einreise in die Schweiz einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Kinder benötigen beim Grenzübertritt ein eigenes Reisedokument wie einen Kinderreisepass, einen Reisepass oder einen Personalausweis.
Reisen mit Haustieren:
Hunde und Katzen benötigen für die Einreise in die Schweiz ein gültiges Impfzeugnis. Eine Tollwut-Impfung muss mindestens 30 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein und darf nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Bitte prüfen Sie bei Buchung Ihrer Reise, ob in Ihrem Hotel Haustiere erlaubt sind.
Mautgebühren:
Für die Benutzung von Autobahnen und vergleichbaren Straßen (mit weiß-grüner Beschilderung) besteht in der Schweiz Vignetten-Pflicht. Eine Jahres-Vignette kostet 40 CHF (36,50 Euro/Stand 2016).
Höchstgeschwindigkeiten:
In der Schweiz gelten - sofern nicht anders beschildert - folgende Höchstgeschwindigkeiten für Motorräder und PKW: 50 km/h innerorts, 80 km/h außerorts, 100 km/h auf Schnellstraßen und 120 km/h auf Autobahnen.
Promillegrenze:
Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Sonstige Verkehrsbestimmungen:
Im PKW besteht Anschnallpflicht. Motorradfahrer und Beifahrer müssen Helme tragen. Außerorts sollte auch bei Tageslicht mit Abblendlicht gefahren werden. Das Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist während der Fahrt nur über Freisprechanlage gestattet. Verkehrsverstöße werden in der Schweiz mit sehr hohen Bußgeldern geahndet. Bei Zahlungsverweigerung kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Im Winter sollten unbedingt Schneeketten mitgeführt werden.
Sehenswertes
Glacier Express:
Der komfortable Panorama-Zug fährt durch die Orte Zermatt, Brig, Andermatt, Chur und St. Moritz. Dabei überquert er den Oberalppass, zahlreiche Brücken und Tunnel. Während der Fahrt erhalten Sie Streckenerklärungen.
Großer Aletschgletscher:
In der Jungfrau-Region im Wallis befindet sich der mit 23 Kilometern längste und größte Gletscher der Alpenregion. Nach einer Fahrt mit der Jungfraubahn zum Jungfraujoch erspäht man den Gletscher.
Großmünster in Zürich:
Die romanische Kirche ist der Geburtsort der Schweizer Reformation unter Ulrich Zwingli. Die Doppeltürme sind das Wahrzeichen der größten Stadt im Land. Einen der Türme kann man erklimmen, um auf die Altstadt am Limmat hinabzublicken.
Rheinfall:
Der größte Wasserfall Europas befindet sich im Kanton Schaffhausen in der Nähe des Bodensees. Wer ganz nah an die Wassermassen heran möchte, nutzt das Ausflugsboot welches von Schloss Wörth abfährt und seine Passagiere auf einem Felsen im Rhein absetzt. Weitere Aussichtsplattformen existieren auf beiden Seiten.
Tourbillon in Sion:
1294 errichtete Bischof Bonifaz von Challant die Burg in der heutigen Hauptstadt des Wallis. Auf schroffen Felsen thront die Ruine; von der sowohl die äußere als auch die innere Ringmauer erhalten blieben. Außerdem hielt die Kapelle Plünderungen und einem Brand im Mittelalter stand. Bis 1788 war das französischsprachige Tourbillon Sitz der Bischöfe.
Wallfahrtskirche Madonna del Sasso:
In Locarno am Lago Maggiore findet man die beliebte Wallfahrtskirche. Sie liegt oberhalb der Stadt und bietet nebst bedeutenden Interieurs auch einen grandiosen Blick auf Stadt und See. Hier genießt man mediterranes Klima und Flair innerhalb der Schweiz.
Wasserschloss Chillon:
Auf einem Felsen im Genfer See nahe der Stadt Montreux versteckt sich diese Sehenswürdigkeit. Die Bergkulisse im Hintergrund verdeckt die Sicht auf das Wasserschloss. Insgesamt 25 Gebäude umfasst Chillon. Im 11. Jahrhundert wurde es als Schloss errichtet, worauf heute noch das Mauerwerk hinweist. Mit der Zeit wurden Wehrgänge in der Festungsmauer und Gefängnisräume errichtet.
Lesenswertes
Schaffhausen: Hochrhein, Klettgau, Randen, Reiat, Hegau.
Laura Aguilar und Ueli Redmann, Bergverlag Rother, 2016. Dieser Wanderführer bietet übersichtlich beschrieben und schön bebildert 60 abwechslungsreiche Wandertouren mit GPS-Daten und zahlreichen wichtigen Informationen.
Graubünden: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps.
Marcus X. Schmid, Müller (Michael), 2015. Sehr gutes, ausführliches Reisehandbuch mit ehrlichen Texten zu Orten und Sehenswürdigkeiten des Kantons, zahlreichen Informationen und Tipps, vielen reisepraktischen Adressen und Rufnummern.
Via Gebennensis, Jakobsweg von Genf nach Le Puy-en-Velay.
Renate Flori, Bergverlag Rother, 2016. Die gut 350 Kilometer lange Route führt vom Genfer See bis in die berühmte Pilgerstadt Le Puy-en-Velay. Dieser Wanderführer beschreibt ausführlich den Weg in 18 Etappen mit gewohnt ausführlichen Texten, Beschreibungen, vielen Fotografien und Höhenprofilen.
Reisen mit Kindern
In der Schweiz lassen sich Familien- und Erlebnisurlaub ganz leicht kombinieren. Groß und Klein finden unzählige Unterhaltungsmöglichkeiten in der Natur.
Kinder nehmen gerne Kontakt zu Tieren auf. Im weitläufigen Tierpark Aletsch in Fiesch bietet sich eine gute Gelegenheit dazu. Der Streichelzoo hält unter anderem Steinböcke, Ziegen, Schafe und Murmeltiere. Auf dem Eigergletscher leben 25 Polarhunde. Die Zucht auf 2.320 Metern ist ideal für die Tiere. Publikumsfahrten zur Konkordiahütte sind ein Höhepunkt im Schweiz-Urlaub.
Wer lieber selbst unterwegs ist, sollte eine Tagestour im Nationalpark unternehmen. Ab Pontresina werden Führungen durch das Engadin angeboten. Rar gewordene Tiere und Pflanzen wie zum Beispiel der Alpenmohn und das Rotwild können während der Wanderung entdeckt werden. Eine etwas andere Art des Lehrpfades findet man in Leysin. Kinder werden zu kleinen Trappern, die an zwölf Posten Fragen zur Natur auf den Grund gehen.
Hoch hinaus kommen die Sprösslinge beim Kinderklettern in Bettmeralp/Riederalp. Bergführer erklären und zeigen wie die Felswand zu erklimmen ist. Erste Erfahrungen auf Skiern werden im Arosa Micky Mouse Club gesammelt. Auf dem Spielplatz aus Schnee darf munter weiter getobt werden.
Ganzjährig sind die drei Filialen von "FunPlanet" geöffnet. Kartfahren, Lasergame, Minigolf oder Bowlen gehören zu den Tätigkeiten, die man auch bei schlechtem Wetter in der Halle ausüben kann.